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Luckenwalde Parkverbot muss in jeder Woche gelten
Lokales Teltow-Fläming Luckenwalde Parkverbot muss in jeder Woche gelten
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06:37 17.04.2018
Absolutes Parkverbot gilt auch dann, wie hier an einem Freitagvormittag in der Dahmer Straße, wenn keine Kehrmaschine fährt. Quelle: Hartmut Reck

Die immer schwieriger werdende Parkraumsituation im Bereich der Dahmer Straße in Luckenwalde weckt die Fantasie der leidgeprüften Anwohner. Noch gibt es kein ausgearbeitetes Parkraumkonzept für die Stadt Luckenwalde, wie es die Stadtverwaltung in Auftrag gegeben hat, aber die Bewohner machen sich so ihre Gedanken, wie man für eine gewisse Entspannung sorgen kann.

Denkanstoß zur Entspannung der Situation

So meldete sich nun Sebastian Sander aus der Wiesenstraße am MAZ-Lesertelefon und gab folgenden Denkanstoß: „Wie wäre es, wenn die vorübergehenden absoluten Fahrverbote nur dann gelten, wenn sie auch wirklich für die Kehrmaschine gebraucht werden?“ Schließlich fahre die Kehrmaschine nicht in jeder Straße – beispielsweise jeden Dienstag zwischen 6.30 und 10 Uhr auf der einen Straßenseite entlang und jeden Donnerstag zwischen 9 und 10.30 Uhr auf der anderen Seite. Je nach Straße, bestätigte Dirk Ullrich vom Luckenwalder Straßenamt, fahre die Kehrmaschine nur alle zwei, drei oder vier Wochen entlang. Die Folge: An mehreren Tagen herrscht Parkverbot ohne Anlass.

Absolutes Parkverbot gilt tage- und stundenweise in den Straßen, die regelmäßig gereinigt werden wie hier in der Grünstraße. Quelle: Hartmut F. Reck

Es wäre also eine genauere Einschränkung des Parkverbots auf den Schildern notwendig, aber: „Ich kann nicht so beschildern, dass nur in bestimmten Wochen das Parkverbot gilt“, argumentiert Ullrich, denn: „Wer weiß schon, ob wir beispielsweise gerade eine gerade oder eine ungerade Woche haben?“ Deshalb müsse man die Straßenseiten „komplett durchschildern“.

Parkverbotszeiten werden auch anderweitig genutzt

Zudem würden oft während der Parkverbotszeiten Unterhaltungsmaßnahmen durchgeführt, wie die Reinigung von Regenabflüssen. Ullrich räumt ein, dass dies auch die Flexibilität des Bauhofs erhöhe, wenn bei Krankheit eines Mitarbeiters oder Reparatur einer Kehrmaschine, diese erst eine Woche später ihren Dienst verrichten könne.

Darüber hinaus kassiert die Stadt von den Anliegern Straßenreinigungsgebühren und ist daher zur Reinigung verpflichtet. „Da können wir nicht in der Straßenmitte fahren, weil sich der Dreck ja an den Bordsteinen sammelt“, so Ullrich. Nur bei den Straßen mit Parktaschen, wie in der Park- oder in der Theaterstraße, werden die Parktaschen, in die die Kehrmaschinen nicht hineinkommen, händisch mit Besen gereinigt.

Von Hartmut F. Reck

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