Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Luckenwalde Probleme auf dem Waldfriedhof
Lokales Teltow-Fläming Luckenwalde Probleme auf dem Waldfriedhof
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
06:55 29.09.2018
Die hinteren Friedhofstore sind dicht. Quelle: Margrit Hahn
Luckenwalde

Der Waldfriedhof in Luckenwalde sorgt immer wieder für Diskussionen. Friedhofsbesucher beklagen sich darüber, dass die Blumen auf den Gräbern von Wildtieren abgefressen werden. Zudem kritisieren Bewohner der Bergsiedlung, dass die hinteren Tore zum Waldfriedhof seit Anfang des Jahres versperrt sind und sie deshalb Umwege in Kauf nehmen müssen, um zu den Gräbern zu gelangen. Und nun kündigt die Stadtverwaltung auch an, dass die Gebühren 2019 steigen werden.

Wieder Wild gesichtet

Im jüngsten Ausschuss für Gesundheit, Soziales und öffentliche Ordnung wurde über den aktuellen Stand zum Thema „Einfriedung und Eingänge auf dem Waldfriedhof“ berichtet. Michaela Hoffmann vom Grünflächenamt informierte die Ausschussmitglieder, dass nach der Vertreibung der Wildschweine im vergangenen Jahr inzwischen wieder Waldtiere den Weg zum Waldfriedhof gefunden hätten. „Derzeit wurden ein Wildschwein und fünf Rehe gesichtet, die wohl aufgrund der anhaltenden Trockenheit außerhalb des Friedhofes keine Nahrung finden“, sagte Hoffmann.

Lösung gesucht

Sie berichtete, dass zwischenzeitlich der hintere Zugang (Bergsiedlung) zum Friedhof verschlossen wurde, um dem Wild keine Möglichkeit des Zugangs zu ermöglichen (die MAZ berichtete). Da dieser Zugang aber für die Bewohner der Bergsiedlung sehr wichtig erscheint, wird momentan an einer neuen Lösung gearbeitet. So könne ein Drehkreuz montiert werden, welches für Wild jeglicher Art nicht nutzbar sei. Die entsprechenden Mittel wurden für den Haushalt 2019 angemeldet.

Zaun soll erhöht werden

Des Weiteren ist geplant, in einem ersten Abschnitt der Einfriedung – auf einer Strecke von etwa 300 Metern entlang der Straße des Friedens – einen Stabgittermattenzaun zu errichten. Auch die Mittel dafür wurden in den Haushaltsentwurf 2019 bereits eingearbeitet. Ferner wurde der hintere Zaun zum Wald erhöht. „Der Jagdpächter und die Untere Jagdbehörde sind informiert, dass sich das Wild noch auf dem Friedhof befindet. Gemeinsam wird an einer Lösung gearbeitet, um das Wild vom Friedhof herunter zu bekommen“, fügte Michaela Hoffmann hinzu.

Die Trauerhalle verfügt über keinen barrierefreien Zugang. Quelle: Elinor Wenke

Im Ausschuss für Stadtentwicklung erkundigte sich Evelin Kierschk, Senioren- und Behindertenbeauftragte der Stadt Luckenwalde, wie es mit einer Rampe auf dem Waldfriedhof aussieht. Da die Trauerhalle nach wie vor nicht von Rollstuhlfahrern genutzt werden kann, wird seit längerem eine Verbesserung gefordert. Eine Rampe würde 5000 Euro kosten. Wie Felix Hochmuth, Abteilungsleiter vom Amt für Gebäude- und Beteiligungsverwaltung erklärte, seien in diesem Jahr keine Mittel dafür im Haushalt vorgesehen.

Erhöhung der Gebühren

Zum 1. Januar 2019 wird es eine Änderung der Friedhofsgebührensatzung geben, kündigt die Verwaltung an. Es werden einheitliche Gebühren für alle städtischen Friedhöfe erhoben. Teurer wird beispielsweise das Bereitstellen der Platte an der Urnenwand. Die Gebühren erhöhen sich von jetzt 575 auf 769 Euro. Die Nutzungsgebühr für Erdgrabstätten werden angehoben. Wobei es Positionen gibt, die geringfügig günstiger werden, wie die Nutzung einer Urnenwand für 25 Jahre, was eine Ersparnis von 13 Euro bedeutet.

Von Margrit Hahn

„Spenden statt schenken“. Unter diesem Motto bat Horst-Ulrich Koenig bei seinem Abschied um Unterstützung

28.09.2018

In der Nacht zu Freitag sind Diebe in einen Luckenwalder Getränkemarkt eingestiegen. Sie schlugen eine Scheibe ein und stahlen Tabak.

28.09.2018

Luckenwalder Sportschüler lösen nationale und internationale Ringer-Aufgaben in der heimischen Jugendliga und bei einem Turnier in der ukrainischen Kleinstadt Zbarazh..

27.09.2018