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Schönheitskur für den Boulevard

Denkmalschutz und Barrierefreiheit stehen im Vordergrund Schönheitskur für den Boulevard

Die Fußgängerzone von Luckenwalde soll bald ein neues Gesicht bekommen. Wer sich um die Gestaltung des Boulevards kümmern wird, soll in ein paar Wochen feststehen. Seit einigen Tagen läuft die europaweite Ausschreibung für das Projekt.

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Der Boulevard soll schöner und attraktiver werden.

Quelle: Aglaja Adam

Luckenwalde. Bis Mitte August können sich Unternehmen für den Auftrag bewerben. Im Laufe des Oktobers soll entschieden werden, welches Büro den Zuschlag erhält. „Wir wollen auf jeden Fall erreichen, dass im nächsten Frühjahr mit den Bauarbeiten begonnen werden kann“, sagt Peter Mann, Leiter des Stadtplanungsamtes.

Ein wichtiger Aspekt der Neugestaltung ist der Denkmalschutz. So sollen die potenziellen Bewerber in ihren Entwürfen die Instandsetzung der Kunstobjekte auf dem Boulevard berücksichtigen und diese in das Gesamtkonzept integrieren. Bereits im Vorfeld der Ausschreibung hat es intensive Abstimmungen zwischen der Stadt und dem Denkmalschutz gegeben, berichtet Peter Mann. Durch die lange Planung sei das Projekt schon ein Jahr im Verzug, so der Amtsleiter weiter.

Mehr als zwei Millionen Euro soll die Neugestaltung des Innenstadtbereichs kosten. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auch auf der Barrierefreiheit und neuen Anlagen, an denen sich die Luckenwalder aufhalten können. „Wir wollen, dass der Boulevard den zukünftigen und modernen Ansprüchen genügend gestaltet wird“, fasst Mann die Ziele der Ausschreibung zusammen.

Optische Vorgaben oder gestalterische Ideen gibt die Stadt in der Ausschreibung nicht vor. „Wir wollen möglichst wenig von außen vorschlagen“, sagt Mann. Das künftige Planungsbüro wird neben den rein ästhetischen Fragen auch jene nach der künftigen Verkehrsregelung auf dem Boulevard beantworten müssen. In ihrer heutigen Form wird die Fußgängerzone wohl nicht erhalten bleiben, da in einigen Abschnitten auch Zonen für Mischverkehr berücksichtigt werden sollen. Peter Mann kann sich deshalb gut vorstellen, dass sich bald eine Arbeitsgemeinschaft aus Landschaftsarchitekten und Verkehrsplanern um die Neugestaltung kümmern wird.

Die Auswahl der in Frage kommenden Planungsbüros wird ein Gremium aus Gutachtern und Verwaltungsmitarbeitern übernehmen. Nach Sichtung der Probeentwürfe werden die Stadtverordneten den Zuschlag erteilen.

Von Nadine Pensold

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