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Seniorenheim wird ausgebaut

Erweiterungsbau in Luckenwalde kostet 670.000 Euro Seniorenheim wird ausgebaut

Im Luckenwalder Seniorenstift Sankt Josef sollen Bewohner und Mitarbeiter künftig mehr Platz haben. Am Pflegeheim in der Schützenstraße, das sich in Trägerschaft der katholischen Marienschwestern-Organisation befindet, wird angebaut.

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Luckenwalde. „Der Tagesablauf für die Bewohner läuft normal weiter“, sagt Heimleiterin Gildis Promme, „aber es ist eine Baustelle und das Hämmern, Bohren und Klopfen nehmen die Bewohner durchaus wahr.“

Zurzeit verfügt das Stift über 18 Wohnungen im sogenannten Betreuten Wohnen und 77 Pflegeplätze, davon noch zwei Doppelzimmer. Laut Promme ist das Heim praktisch ständig voll belegt – bis auf die Tage mit Sterbefällen und Neueinzügen.
Mit dem Anbau werden vier neue Zimmer geschaffen und außerdem die letzten beiden Doppelzimmer in Einzelzimmer umgewandelt, sodass künftig 79 Einzelplätze zur Verfügung stehen. „Hauptgrund für den Anbau und das wirklich Schöne sind aber zwei nagelneue große Gemeinschaftsräume und ein zusätzlicher Fahrstuhl“, erklärt Gildis Promme.

Bisher gibt es für die beiden Wohnbereiche nur zwei kleine Gemeinschaftsräume mit 23 und 19 Quadratmetern Fläche. „Die beiden, die jetzt entstehen, werden 70 Quadratmeter groß“, stellt die 47-jährige Leiterin in Aussicht. Dort kann dann gegessen, gesungen, vorgelesen, gebastelt, das Gedächtnis trainiert und Zeitungsschau betrieben werden; außerdem sind Weihnachts- und Geburtstagsfeiern möglich. „Ich bin heilfroh über den zusätzlichen Platz, bisher war alles zu beengt“, erzählt die Heimleiterin.

Eckdaten zum Erweiterungsbau

Im Seniorenstift Sankt Josef gibt es zurzeit 77 Bewohner, 57 von ihnen sind Frauen.

Der älteste Bewohner wird am 31. Oktober 99 Jahre alt.

Das Seniorenstift wurde am 1.Oktober 2001 in der Schützenstraße neu eröffnet. Zeitgleich wurde das ehemalige Gebrüder-Heinrich-Stift in der Lindenstraße geschlossen.

Heimleiterin ist bereits seit 1991 Gildis Promme.

Zurzeit sind 64 festangestellte Mitarbeiter beschäftigt, davon vier Vollzeitkräfte.

Investiert werden dafür insgesamt 670.000 Euro. „Eigentlich ist es ein ganz normaler Anbau, aber die Konstruktion wirkt so kolossal, weil ein Teil des Erdgeschosses praktisch um- und überbaut wird“, erklärt Promme. Im Mai wurden die ersten Vorbereitungen getroffen, Bodenproben genommen, Statiken und Stahlkonstruktionen berechnet. Seit August sind die Bauarbeiten im Gange.

Ursprünglich sollten die Arbeiten vor Weihnachten beendet sein, doch es gibt leichten Verzug. „Ich gehe davon aus, dass die Räume im Januar bezugsfertig sind“, sagt Gildis Promme.

Von Elinor Wenke

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