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Luckenwalde Tartanbahn in Aussicht
Lokales Teltow-Fläming Luckenwalde Tartanbahn in Aussicht
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00:33 20.04.2018
Die Aschenbahn im Seelenbinder-Stadion. Quelle: Margrit Hahn
Luckenwalde

Auf die ersehnte Tartanbahn im Seelenbinder-Stadion statt der derzeitigen Aschenbahn dürfen die Luckenwalder nun doch wieder hoffen. Die Stadt will in der nächsten Sitzung des Sportausschusses am 25. April die Entwurfsplanung einschließlich einer Kostenschätzung vorstellen.

Dem vorausgegangen war ein Antrag der CDU/FDP-Fraktion, mit dem sie in der Stadtverordnetenversammlung von der Verwaltung gefordert hatte, kurzfristig ein Konzept zur Erneuerung der Rundenlaufbahn durch eine Tartanbahn vorzulegen und diese zur Saison 2019 fertigzustellen. Die Christdemokraten fordern schon lange diese pflegeleichte und weniger witterungsabhängige Kunststoffbahn. Auch im Bürgerhaushalt vor drei Jahren stand der Wunsch auf der Liste.

Ganzjähriger Betrieb möglich

„Andere Städte, die bei weitem nicht an unsere Einwohnerzahlen heranreichen, haben eine Tartanbahn, nur Luckenwalde nicht“, sagte Sven Petke (CDU) in der Sitzung der Stadtverordneten. „Das Geld ist aufgrund der höheren Schlüsselzuweisungen jetzt da, denn das Land wird der Stadt viel überweisen“, sagte Petke und forderte, „jetzt die Chance zu nutzen, die Bedingungen für Leichtathleten und andere Sportler nachhaltig zu verbessern“. Eine Tartanbahn ermöglicht einen ganzjährigen Trainingsbetrieb ohne wetterbedingte Ausfälle.

Doch vor der Abstimmung nahm Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide (SPD) den Antragstellern quasi den Wind aus den Segeln. „Ihr Anliegen liegt hier im Hause wohl allen am Herzen“, erklärte sie und kündigte die Entwurfsplanung an. Beauftragt wurde das Büro Ehmer, das auch für die Anlage des Kunstrasenplatzes verantwortlich war „und über exzellente Ortskenntnisse verfügt“, so die Bürgermeisterin.

Noch keine finanzielle Vorsorge

Dass die Bahn zur Saison 2019 in Betrieb gehe soll, könne nicht beschlossen werden, so Herzog-von der Heide, da weder die Kosten bekannt seien noch bislang finanzielle Vorsorge getroffen sei. Außerdem will sich die Stadt um Fördermittel bemühen. „Die Maßnahme kann Gegenstand der Haushaltsdebatte 2019 werden“, sagte Herzog-von der Heide und plädierte dafür, den CDU/FDP-Antrag zurückzuziehen.

Unterstützung erhielt sie aus den Reihen der SPD und der Linken. „Auch wir halten die Tartanbahn für sinnvoll, aber wir müssen die Verwaltung nicht mit einem Konzept beauftragen, wenn es das schon gibt“, sagte Harald Albert-Swik (SPD). Sein Fraktionskollege Peter Gruschka ärgerte sich über das „rechthaberische Beharren der CDU/FDP auf einen Antrag, der völlig wirkungslos ist“.

Jochen Neumann (Linke) erklärte: „Auch wir haben großes Interesse an der Bahn. Aber wir müssen die Verwaltung nicht mit zusätzlicher Arbeit versorgen.“ Der CDU/FDP-Antrag wurde abgelehnt.

Von Elinor Wenke

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