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Luckenwalde Besuch in den Geburtsstationen in Teltow-Fläming
Lokales Teltow-Fläming Luckenwalde Besuch in den Geburtsstationen in Teltow-Fläming
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10:29 31.05.2014
Ulrike Antonius (l.) und Heike Kretschmann mit Geschenken für Neugeborene in Luckenwalde. Quelle: Margrit Hahn
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Luckenwalde

Wenn sich ein Baby ankündigt, ist das eine aufregende Sache. Alle warten auf seine Ankunft. Schon das erste Ultraschall-Bild des Babys ist faszinierend – man kann die ersten Umrisse des Kindes schwarz auf weiß sehen. Es dauert etwas mehr als 41 Wochen, bis sich aus einem winzigen Ei ein vollkommen ausgebildetes Wesen von rund 3,5 Kilogramm Gewicht entwickelt hat.

Zeit für die Eltern, sich mit vielen neuen Themen zu beschäftigen. Dabei ist es hilfreich, sich mit anderen Paaren auszutauschen, die ebenfalls Nachwuchs erwarten. Wichtig ist es auch, sich über die Kliniken in der Region zu informieren. Bei der Gelegenheit sollte man nachfragen, welche Möglichkeiten der Entbindung bestehen. Im Luckenwalder Krankenhaus gibt es regelmäßig Informationsveranstaltungen für werdende Eltern, die gern genutzt werden.

Babys aus Teltow-Fläming

Dort stehen zwei moderne Kreißsäle mit Badewanne und allen Voraussetzungen für eine individuelle Entbindung zur Verfügung. Ein Team aus fünf Hebammen bietet eine Kombination aus stationärer und ambulanter Tätigkeit. Im Luckenwalder DRK-Krankenhaus kamen in diesem Jahr bis gestern 140 Babys auf die Welt. „Es ist für uns immer wieder ein Glücksgefühl, einen neuen Erdenbürger begrüßen zu können“, sagt Hebamme Heike Gategast. Sie empfiehlt die Geburt im Krankenhaus vor allem, weil bei Komplikationen Ärzte, Hebammen und Schwestern sofort eingreifen können. Zudem steht 24 Stunden am Tag die Kinderabteilung mit fachärztlicher Präsenz zur Verfügung.

Ebenso wie im Luckenwalder Krankenhaus entbinden auch im Achenbach-Krankenhaus in Königs Wusterhausen die meisten Frauen liegend im Bett. Es gibt aber Alternativen, beispielsweise kniend oder stehend. Auch die Badewanne wird gern genutzt. Im Achenbach-Krankenhaus gehören neben Andrea Bengelsdorf, der leitenden Hebamme der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe, fünf Hebammen zum Team. Sie hatten bis Ende Mai 435 Geburten. „Das Besondere bei uns ist, dass wir Familienzimmer anbieten. Also nicht nur für die Eltern und das Neugeborene, sondern auch für die Geschwisterkinder, die ebenfalls mitbetreut werden“, sagt Andrea Bengelsdorf. Auch der Babytreff mit Stillcafé wird nach der Entlassung aus der Klinik sehr gern genutzt.

Babys aus Teltow-Fläming

Individuelle Betreuung und Service sind für die Hebammen in den Kliniken der Region ein wichtiges Anliegen – vor, während und nach der Entbindung. Wenn die Begleitung eines Familienpaten für die ersten drei Lebensjahre des Kindes gewünscht wird, stellen die Krankenhäuser auch einen Kontakt zum Netzwerk Gesunde Kinder her.

Übrigens können Babys im achten Monat im Mutterleib schon die Geschmacksrichtungen der Mahlzeiten erkennen. Bei gezuckerten Speisen schlucken die Kleinen schneller, denn auch ihnen schmeckt Süßes!

Von Margrit Hahn

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