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Luckenwalde Zweiter Bauabschnitt
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00:31 19.05.2018
Staatssekretär Hendrik Fischer (r.) zeigt den Förderbescheid mit der stolzen Summe von 1,756 Millionen Euro für Luckenwalde. Quelle: Margrit Hahn
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Luckenwalde

Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide (SPD) strahlte am Dienstagmorgen über das ganze Gesicht. Kein Wunder, einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 1,7 Millionen Euro bekommt die Stadt eher selten. Und so war der Wirtschafts-Staatssekretär Hendrik Fischer (SPD), der Überbringer des Bescheides, am Dienstagmorgen ein gern gesehenen Gast.

Kosten in Höhe von zwei Millionen

Die Zuwendung dient der weiteren Erschließung des Gewerbe- und Indstriegebietes Zapfholzweg II. Dafür sind zwei Millionen Euro veranschlagt. „Dass sind Beträge, die im Haushalt nicht so einfach aufzutun sind“, sagte Herzog-von Heide fest. Dank der Fördermittel muss die Stadt nur zehn Prozent der Gesamtsumme selbst aufbringen.

Das im Biotechnologiepark angesiedelte Unternehmen Aristotech will sich erweitern. Und es gibt ein zweites Unternehmen, dass auf diesem Gelände expandieren will. Laut Staatssekretär Fischer sind das nicht die einzigen Unternehmen, die sich für den Standort interessieren. Den Gewerbegebieten in Ludwigsfelde und Großbeeren gehen, wie er mitteilte, die Flächen aus und so würden immer mehr Unternehmen dichter an die B101 rücken.

60 Ruinen mussten weg

In den vergangenen zehn Jahren wurden bereits 3,3 Millionen Euro Fördermittel in das Gewerbe- und Industriegebiet Zapfholzweg gesteckt, darüber wurde die Altlastenbeseitigung sowie die Beräumung des Areals und der Rückbau der Bauruinen finanziert. „Auf der Fläche befanden sich 60 alte Bauten mit jeder Menge unterirdischem Gerümpel“, berichtet Astrid Mai vom städtischen Grünflächenamt.

Mit dem ersten Bauabschnitt wurden die Voraussetzungen für die Vermarktung der Flächen geschaffen. Auch die innere Erschließung des insgesamt 28,5 Hektar großen Geländes wurde bereits vorgenommen. Vor sieben Jahren entstand die sogenannte Stichstraße zur verkehrstechnischen Erschließung. Alledings siedelte sich seinerzeit kein Unternehmen an. Leitungen, Kanäle, Regenwasserbecken und ein Abwasserpumpwerk wurden damals gleich mitgebaut.

Neue Straßen geplant

Jetzt im zweiten Bauabschnitt ist für Aristotech und weitere Investoren eine Erschließungsstraße mit Wendemöglichkeit und entsprechenden Einfahrten sowie Verbindungsstraßen geplant. Hinzu kommen Versorgungsleitungen, Gehweg, Straßenabläufe und Bäume.

„Ich freue mich, dass nach längerer Zeit wieder Bewegung kommt“, sagt Fischer. Wie Stephan Gruschwitz von der städtischen Wirtschaftsförderung mitteilte, gibt es weitere Anfragen von Unternehmen, die sich in Luckenwalde ansiedeln wollen. Begehrt ist das Areal mit direktem Anschluss an die B101 und dem angrenzenden Biotechnologiepark an exponierter Stelle.

Zuhause für Eidechsen und Schwalben

Gegen die Stadtverordneten rasch ihr Okay, könnte im Herbst mit den Bauarbeiten begonnen werden. Sie sollen bis Ende 2019 abgeschlossen sein, sodass die Investoren anschließend ihre Pläne umsetzen könnten. Jürgen Schmeier, Leiter des städtischen Straßenamtes berichtete, dass die Stadt dort auch in puncto Ökologie nicht untätig war und verwies auf die Solaranlage, das Zauneidechsenparadies und das Schwalbenhotel.

Von Margrit Hahn

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