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Teltow-Fläming Luckenwalder Migrationshilfe wird ein Verein
Lokales Teltow-Fläming Luckenwalder Migrationshilfe wird ein Verein
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04:38 07.05.2016
Auch die Kids des Übergangswohnheims hatten viel Spaß, so wie zum Beispiel beim Luftballon-Wettblasen. Quelle: Iris Krüger
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Luckenwalde

Schwungvolle Musik, leckere Gerüche vom frisch entfachten Grill und fröhliches Geplapper – damit warteten die Bewohner und Helfer vor dem Übergangswohnheim in der Luckenwalder Grabenstraße am Donnerstagabend auf. Die Mitglieder der Freien Integrationshilfe hatten zu einem Frühlingsfest der Begegnung an Himmelfahrt aufgerufen, zu dem nicht nur die Bewohner, sondern auch alle interessierten Luckenwalder eingeladen waren. Viele der Gäste, die sich nach und nach einfanden, steuerten sogar etwas zum Büfett bei.

Initiative gründete sich vor zehn Jahren

Alex Kubiak, Vertreter der Freien Integrationshilfe, übernahm die Begrüßung und erinnerte gleichsam an die Anfänge seiner Arbeit. „Vor etwa zehn Jahren hat sich die Freie Integrationshilfe in Luckenwalde gegründet. Damals waren wir im Heim in der Anhaltstraße aktiv“, sagte er, „wir begleiteten die Bewohner bei Behördengängen, beim Einkauf und anderen Alltagssachen. Es gab auch viele Feste, so wie das, was wir hier und heute feiern.“

Auch nach der Schließung des Übergangsheims in der Anhaltstraße war die Unterstützung der Ehrenamtler weiter gefragt. „Als mich der Internationale Bund als Träger des Heims in der Grabenstraße fragte, was man hier kulturell auf die Beine stellen könnte, kamen alle zusammen und machten sich Gedanken“, erinnerte er sich, „sie haben daran mitgewirkt, dieses Domizil zu einem friedlichen Platz des Miteinander werden zu lassen, an dem sich Menschen treffen und etwas unternehmen können.“

Dank an langjährige Ehrenamtler

Alex Kubiak nutzte die Gelegenheit nicht nur dazu, sich bei den Ehrenamtlichen zu bedanken, die die Freie Migrationshilfe am Leben erhielten, sondern er läutete mit seiner Ansprache auch eine neue Ära ein. „Die Bürgermeisterin und die Landrätin haben mir in Gesprächen bestätigt, dass man sehr daran interessiert sei, die Begegnungsstätte Grabenstraße zu erhalten. Damit kann auch das Café, die Schneiderei, der Schulungsraum und das Kinderspielzimmer weiter geführt werden“, sagte er.

Um diese Aufgabe ebenso schwungvoll wie bisher umzusetzen, entstand die Idee, die Freie Integrationshilfe in einen Verein umzuwandeln. Dieser soll dann den Namen „One Way“ führen. Eine erste Zusammenkunft ist in der kommenden Woche geplant. „Unser Ansatz war stets, humanitäre Hilfe zu leisten, egal woher ein Mensch kommt, egal wohin er will. Dazu gehören nicht nur ein Bett und ein Tisch, sondern eine Perspektive. Das werden wir weiterhin als Ziel haben“, sagte Kubiak.

Von Iris Krüger

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