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Luckenwalder Stadtentwicklungskonzept bis 2030

Kommunalpolitik Luckenwalder Stadtentwicklungskonzept bis 2030

Mit dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept „Luckenwalde 2030“ haben die Stadtverordneten den Wegweiser für die Entwicklung der Stadt bis zum Jahr 2030 beschlossen. Ein Hauptziel ist, die Einwohnerzahl von rund 20 000 stabil zu halten.

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Im Rathaus wurde das Stadtentwicklungskonzept „Luckenwalde 2030“ beschlossen.

Quelle: Hartmut F. Reck

Luckenwalde. Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (Insek) „Luckenwalde 2030“ ist beschlossene Sache. Bei einer Gegenstimme votierten die Stadtverordneten für den Entwurf der Verwaltung und besiegelten damit den Wegweiser für die künftige Entwicklung der Stadt bis zum Jahr 2030.

Das Papier schreibt fünf strategische Leitlinien fest. So soll sich Luckenwalde als urbaner Lebensmittelpunkt profilieren und als regionales Wirtschaftszentrum gestärkt werden. Die regionale Zusammenarbeit soll gefestigt werden. Der Erhalt und Ausbau einer soliden Basis sowie der Stadtqualität sind weitere Schwerpunkte. Wichtigstes Ziel wird es ein, die Einwohnerzahl von rund 20 000 Bürgern stabil zu halten und mehr Zu- als Wegzügler zu gewinnen.

Stadtverordnete bringen Fragen und Änderungsvorschläge ein

In einer Klausurtagung und den Beratungen der Fraktionen hatten die Stadtverordneten zuvor noch etliche Fragen und Änderungsvorschläge eingebracht. So vermisste man beispielsweise eine Aussage zur Zukunft des Biotechnologieparkes, wenn sich der Eigentümer Landkreis zurückzieht. „Der Biopark bleibt eine Management-Immobilie“, sagte Stadtplanungsamtsleiter Peter Mann, „die Stadt ist bereit, zur Finanzierung eines Dienstleisters mit Branchenkenntnis beizutragen.“ Dafür würde die Stadt Anteile aus dem Regionalbudget einsetzen, wenn Stadt und Landkreis den Mitleistungsanteil gemeinsam aufbringen, so Mann.

Zur Zukunft des Tierparkes sagte die Stadt auf Nachfrage dem Förderverein als Träger weiterhin finanzielle Unterstützung zu. Auf Hinweis der Stadtverordneten wird die Stadt hinsichtlich der Überschwemmungsgebiete darauf drängen, dass das Land gemäß seiner Verantwortung die Dammanlage an der ehemaligen Kleinbahntrasse ertüchtigt und das Überlaufen der Nuthe in den Röthegraben durch eine Absperranlage verhindert. Eine vorgeschlagene „Zuzugsprämie“ zur Ankurbelung der Einwohnerentwicklung hingegen lehnt die Stadt ab. „In Studentenstädten macht das Sinn, hier müssen wir mit anderen Vorzügen punkten“, sagte Mann, „außerdem wäre das gegenüber anderen Einwohnern ungerecht.“

Von Elinor Wenke

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