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Luckenwalder pflegen Emaille-Kunst

Traditionelles Handwerk Luckenwalder pflegen Emaille-Kunst

Das Luckenwalder Künstlerehepaar Armgard und Manfred Stenzel hat in dieser Woche gemeinsam mit Takwe Kaenders und Stefan Albrecht aus Mecklenburg die Lomoger Maltechnik geübt. Sie wollen die uralte Emaille-Kunsttechnik erhalten.

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In der Werkstatt wird probiert, bis das Ergebnis stimmt.

Quelle: Margrit Hahn

Luckenwalde. Das Luckenwalder Künstlerehepaar Armgard und Manfred Stenzel hatte in dieser Woche Berufskollegen aus dem mecklenburgischen Dorf Rothen zu Gast. Im Mittelpunkt standen Emaille-Techniken. Armgard Stenzel, die Fachfrau in der Runde hatte die Idee, die Limoger Maltechnik auszuprobieren und wiederzubeleben, die in den vergangenen Jahren vernachlässigt wurde und in den Studiengängen nicht mehr gelehrt wird.

Hauchdünne Schichten kurz gebrannt

Dabei werden auf eine Stahlplatte mit Farbe hauchdünne Schichten übereinander gemalt. Jede Schicht wird einzeln im Brennofen für eine Minute bei etwa 900 Grad gebrannt, so dass die Oberfläche ein plastisches Aussehen erhält. „Das ist eine Technik aus dem Mittelalter, die kennt heute kaum noch jemand. Wir versuchen gemeinsam herauszufinden, wie es am besten funktioniert“, sagt Armgard Stenzel.

Metallkunst, die nicht mehr gelehrt wird

Die ersten Probeplatten waren ein Erfolg. Bis 22 Uhr wurde in der Werkstatt gemalt, gehämmert und gebrannt. „Man braucht aber eine Engelsgeduld“, stellt die Metallkünstlerin Takwe Kaenders fest. Sie wird das, was sie in Luckenwalde gelernt hat, künftig in ihren Kursen weitergeben. „Ziel ist, möglichst vielen diese alte Technik näher zu bringen. Im digitalen Zeitalter gehen solche Techniker sonst verloren“, fügt Armgard Stenzel hinzu. Sie und ihr Mann gehören zur Künstlergruppe „E6 – Email-Kunst Rügen“, die seit mehr als zwölf Jahren besteht und sich ein- bis zweimal im Jahr zum gemeinsamen Arbeiten trifft. Am liebsten wären Takwe Kaenders und Stefan Albrecht noch geblieben. In Luckenwalde hat es ihnen sehr gefallen.

Von Margrit Hahn

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