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Teltow-Fläming Kleintierschau mit Kaninchen und Vögeln
Lokales Teltow-Fläming Kleintierschau mit Kaninchen und Vögeln
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15:48 05.08.2018
Rainer Handrick (l.) und Jens Rückner mit ihren ausgestellten Kaninchen. Quelle: Melanie Breitkopf
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Ludwigsfelde

Insgesamt 100 Tiere konnten die Besucher der zweitägigen Kleintierausstellung am Wochenende in Ludwigsfelde bewundern. Der Kleintierzuchtverein D434 organisierte die Veranstaltung auch in diesem Jahr wieder auf dem Vereinsgelände im Thyrower Weg. Neben der Ausstellung der verschiedenen Kaninchen- und Geflügelarten warteten am Sonnabend und Sonntag ab 9 Uhr weitere Attraktionen auf die Besucher.

Ziel der Veranstaltung ist es vor allem, Mitstreiter für die Kaninchen- und Geflügelzucht zu werben und dabei auch jüngere Menschen für die Tiere zu interessieren. Bei der Kleintierausstellung haben die Besucher deshalb auch die Möglichkeit, sich über die artgerechte Ernährung und Haltung der Tiere zu informieren, bevor sie sich eigene Tiere kaufen.

Tauben in Volieren

Während die verschiedenen Geflügelarten, darunter zum Beispiel der Deutsche Modeneser und der Altöstereichische Tümmler, in Volieren ausgestellt wurden, waren zumindest die Rassekaninchen einzeln in Käfigen untergebracht. Einige andere Kaninchen wurden gemeinsam in einem größeren Gehege mit einem Häuschen aus Holz ausgestellt. Die warmen Temperaturen sind aber namentlich für die Kaninchen nicht optimal. „Wir hoffen, dass es etwas kühler wird.“, sagt Mario Heckel, der erste Vorsitzende des Kleintierzuchtvereins.

Um die Tiere vor der Sonne zu schützen, waren Zelte aufgebaut worden. Quelle: Melanie Breitkopf

Um die Tiere etwas vor der Hitze zu schützen, hatte der Veranstalter über den Käfigen ein großes, weißes Zelt aufgestellt, welches von mehreren Seiten mit Wassersprengern berieselt wurde. Auf diesem Weg konnte man es den Tieren zumindest etwas angenehmer machen. Bei einigen Kaninchen ließ sich außerdem beobachten, wie sie sich unter dem Heu und Stroh in ihren Käfigen versteckten, um Schatten und Schutz zu suchen.

Zwergwidder und Riesen

Besonders spannend wurde es am Sonnabend für die Kaninchen und ihre Züchter. Der Preisrichter Michael Wernicke bewertete die Rassekaninchen, darunter Zwergwidder, Riesenkaninchen und Hasenkaninchen, nach verschiedenen Kriterien. Dabei sind das Fell, die Körperform, das Gewicht und die unterschiedlichen Farbbilder der Tiere von Bedeutung. Der Preisrichter heftete dann für jedes Tier eine Bewertungsurkunde an den Käfig. Dies war vor allem für potenzielle Käufer und Züchter von Interesse. Nach der Preisvergabe am Sonnabend war das Frühshoppen mit Live-Musik am Sonntag ein weiteres Highlight der Veranstaltung. Eine Tombola, ein Streichelzoo sowie ein Imbiss mit Kuchen, Kaffee und Bockwurst rundeten die Kleintierausstellung ab.

Der Preisrichter hatte seine Bewertungen auf Blätter geschrieben, die an die Käfige geheftet wurden. Quelle: Melanie Breitkopf

Aktuell zählt der Kleintierzuchtverein 16 Mitglieder. „Langsam gibt es wieder mehr Interesse in der Bevölkerung.“, freut sich Mario Heckel und hofft, dass bald wieder jemand den nächsten Schritt wagt und in den bald 80 Jahre bestehenden Verein eintritt.

„Verrückt und fanatisch“

„Ein bisschen verrückt und fanatisch muss man schon sein“, sagt Vereinsmitglied Jens Rückner über sein außergewöhnliches Hobby, die Kaninchenzucht. Gemeinsam mit Reiner Handrick, der einem befreundeten Verein angehört, zählte er zu den sieben Ausstellern. Beide sind sich sicher: „Wer einmal Blut geleckt hat, der kann nicht mehr loslassen.“

Und so kommen neben den Stammgästen immer wieder neue Besucher zu der Veranstaltung, um sich entweder beraten zu lassen und selbst eines der Tiere zu kaufen. Oder sie schauen vorbei, um Anregungen für die eigene oder die zukünftige Zucht zu sammeln.

Von Melanie Breitkopf

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