Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -3 ° Regen

Navigation:
Ludwigsfelde entwickelt neues Industriegebiet

Autobauerstadt will Filetstück entwickeln Ludwigsfelde entwickelt neues Industriegebiet

Mit dem Gebiet Eichspitze Nord schafft die Stadt Ludwigsfelde ein weiteres großes Industriegebiet. Die bereits vorhandenen drei Areale sind fast vollständig belegt. Jetzt wird Baurecht geschaffen für ein letztes Filetstück mit Autobahnanschluss direkt an der Bundesstraße 101. Ein erstes Teilgebiet soll auf 58,5 Hektar Platz für neue Ansiedlungen bierten.

Ludwigsfelde 52.3011439 13.261627
Google Map of 52.3011439,13.261627
Ludwigsfelde Mehr Infos
Nächster Artikel
Neue Security für Asylheim in Blankenfelde

Das Feld links der Straße Am Birkengrund wird zum Industriegebiet An der Eichspitze Nord entwickelt.

Quelle: Jutta Abromeit

Ludwigsfelde. In absehbarer Zeit bekommt Ludwigsfelde mit dem Areal „An der Eichspitze Nord“ ein viertes großes Industriegebiet. Dieses Filetstück direkt an der B101 mit Autobahnzufahrt wird von einer bisher landwirtschaftlich genutzten Fläche zu einem Industrie- und Gewebegebiet umgewandelt. Das steht nach den jüngsten Entscheidungen der Stadtverordneten fest. Bei einer Gegenstimme wurde sowohl der Aufstellung des Bebauungsplanes als auch einer entsprechenden Änderung des Flächennutzungsplanes zugestimmt.

Die Autobauerstadt boomt dank ihrer guten Lage seit Jahren, sie ist Mittelzentrum und Wachstumskern. Jetzt kommen neben dem Industriepark Ost/West, dem Preußenpark südlich der A10 und dem Brandenburg Park nördlich der Autobahn weitere Großflächen im logistischen Nahbereich des Flughafens Schönefeld dazu. Das gesamte Gebiet Eichspitze gehört zu Genshagen, es umfasst rund 130 Hektar. Um Investorenwünschen nach Flächen schnell zu entsprechen, hatte sich die Stadt entschlossen, das begehrte Gelände in einen Nord- und einen Süd-Bereich zu teilen. Im Süden überspannt eine 110-kV-Hochspannungsleitung das Gelände, das macht Genehmigungen langwieriger. Um welche Ansiedlungswünsche und Branchen es sich konkret handelt, darüber hüllen sich die Stadt und der Projektentwickler, die Potsdamer Firma IPG, noch in Schweigen. Man müsse damit warten, bis Verträge unterschrieben sind, hieß es gegenüber der MAZ.

Als reine Ansiedlungsfläche für Industrie und Gewerbe Nord sind 58,5 Hektar vorgesehen, später für Süd kommen weitere 22,3Hektar hinzu. Die rund 35 Hektar große Waldfläche soll weitestgehend erhalten bleiben. In den zurückliegenden 20 Jahren hatte es bereits mehrere Anläufe gegeben, dieses verkehrsmäßig interessante, aber äußerst verlärmte Areal zu bebauen. So war Ende der 1990er Jahre direkt unter der Hochspannungsleitung mal eine Go-Cart-Bahn im Gespräch. Jetzt, so war am Rande der neuen Planungsvorstellungen zu hören, habe man mit dem privaten Pächter der bisher landwirtschaftlich genutzten Fläche bereits Gespräche aufgenommen, um den Pachtvertrag fristgemäß lösen zu können.

Von Jutta Abromeit

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Teltow-Fläming
57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

Sollte Rauchen im Auto verboten werden, wenn Kinder dabei sind?

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg