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Ludwigsfelde Kinderfilmfest Brandenburg startet
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06:09 10.09.2018
Vier- und Fünfjährige aus der Kita „Benjamin Blümchen“ gingen mit Moderatorin Patricia Hermes auf abenteuerliche Mondwanderungen. Quelle: Fotos: Abromeit (2)
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Ludwigsfelde

Die vier und fünf Jahre alten Ludwigsfelder Emily und Bastian, Celine, Cassidy und ihre Freunde hatten am Montag ganz viel zu erzählen, als sie aus der Kita „Benjamin Blümchen“ abgeholt wurden. Abenteuerliche Bilder hatten sie im Klubkino gesehen: von einem Bärenjungen, einem Kind, das nicht schlafen konnte und mit dem Mond tanzte, und von Wölfen, die ihr Junges aus der Mondsichel retten wollten. Die kleinen Ludwigsfelder waren die ersten, die zum diesjährigen Brandenburger Kinderfilmfest drei Kurzfilme erlebten.

„Und ab“ – Paul Niepalla (SPD) aus dem Rathaus Ludwigsfelde schlägt zum Start des 27. Brandenburger Kinderfilmfestes die legendäre filmklappe im Klubkino der Stadt. Quelle: Jutta Abromeit

Zum landesweiten Start dieser Filmbildungstage verriet Paul Niepalla (SPD), im Rathaus Fachbereichsleiter für Bildung und Kultur, dass er als Junge den Trickfilm „Wicky und die starken Männer“ liebte. Und dann folgten drei Mondgeschichten. Schauspielerin Patricia Hermes moderierte den Kino-Vormittag. Sie nahm die Kleinen aus den beiden Kita-Gruppen „Waldmäuse“ und „Eichhörnchen“ mit auf eine Wanderung.

Da war der kleine Bär, dessen Taschenhenkel an einem Ast hängenblieb. Da entging ihm, woran sich seine Eltern bei einer Nachtwanderung erfreuten: der Sonnenuntergang, ein schöner Blick, die Sterne des Großen Wagen am Himmel.

Start zum Kinderfilmfest Brandenburg 2018 im Klubkino Ludwigsfelde: „Au weia, der malt auf die Wand...“ rufen die Kinder im Saal, als sie diese Filmbilder sehen. Quelle: Jutta Abromeit

Noch aufregender wurde es im nächsten Film: Der Junge, der nicht schlafen kann, sieht den Mond vor seinem Fenster tanzen. Und tanzt mit. Als der Mond verschwindet, legt er sich traurig wieder ins Bett. Da kommt der große gelbe Ball zu ihm ins Kinderzimmer. Der Mond wandert die Wand entlang. Der Junge will ihn fangen. Er malt ihm Punkt-Augen und einen lachenden Strich-Mund. „Au weia, die Wand darf man nicht anmalen“, rufen die Kinder im Saal ganz aufgeregt. Als der Film zu Ende ist, sagt Emily: „Der Mond hat aber komische Sachen gemacht.“

„Dieses Vergleichen mit der eigenen Welt, über Gedanken sprechen, die den Kindern beim Sehen ungewöhnlicher Bilder begegnen, das ist ganz wichtig“, sagt Patricia Hermes. Sie hat einen siebenjährigen Sohn. „Seit Jahren singen wir jeden Abend dasselbe Lied. Das ist für ihn wie der Schalter, der seinen Tag beendet.“

Emily und Bastian überlegen noch, mit welchen Farben sie ihren Mond und ihren Wolf fertig malen. Quelle: Jutta Abromeit

Und Beate Völcker, Referentin im Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg, ergänzt: „Wir bieten diese begleiteten Filme an, um mit den Kindern auch ein bisschen hinter die Bilder zu schauen. Was bewegt die handelnden Figuren, was tun sie, was bedeutet ihr Tun?“.

Mit diesem Filmfest wollen die Veranstalter im Auftrag der Länder Berlin und Brandenburg zum einen zeigen, welche Vielfalt sich darstellen lässt, zum anderen eine Alternative zu kommerziellen Kino-Angeboten sein. Die „Benjamin-Blümchen“-Kinder packten schließlich einen Apfel, den Mond und den Wolf in ihren symbolischen Rucksack, bevor sie zum Basteln gingen.

Fertig gebastelt: Mal sehen, ob das mit dem Wolf klappt, der im Mond turnt, wenn wir das Gummiband ganz schnell drehen... Die Vier- und Fünfjährigen aus der Kita "Benjamin Blümchen" sind gespannt. Quelle: Jutta Abromeit

Dort malte jedes Kind einen Wolf und eine Mondsichel aus. Aneinander geklebt und mit Gummibändern an den Seiten kann das kreisrunde Doppelbild schnell gedreht werden. Und die Kinder sehen: Ihr Wolf turnt im Mond.

Von Jutta Abromeit

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