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Ludwigsfelde Lärmschutz für Ludwigsdorf
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05:25 30.08.2018
Uferschwalben im Aushub der Großbaustelle Ludwigsdorf, dem neuen Stadtteil von Ludiwgsfelde. Quelle: foto: Jutta Abromeit
Ludwigsfelde

Das Thema Lärmschutz im entstehenden Ludwigsfelder Stadtteil Ludwigsdorf wird jetzt für den Bereich Rousseau Park Süd aktuell. Dieses Quartier wird in den kommenden zwei Jahren bis an die Landesstraße mit der Autobahnzufahrt Ludwigsfelde West wachsen. Bisher liegt an dieser verkehrsreichen Trasse Erde. Die hatte für einigen Wirbel gesorgt, weil sich dort Uferschwalben eingenistet hatten (die MAZ berichtete).

Entstehen soll dort nach Auskunft der Firma K Nord ein Wall aus Erdaushub, der beim Bau und bei der Landschaftsgestaltung des Rousseau Parks anfällt. Dieser Wall soll begrünt werden und ist zwei Meter hoch geplant. Auf ihm werde eine ebenfalls zwei Meter hohe Wand stehen, so die Firma nach Auskunft einer Investorensprecherin.

Keine Tatsachen schaffen mit Aushub

Wie berichtet hatte es im März 2016 Ärger mit den ersten Lärmschutzwällen für Ludwigsdorf gegeben. Die Untere Bauaufsicht verfügte damals einen Baustopp für zwei Wälle – für den erwähnten an der Landesstraße, der nach ursprünglicher Planung sechs Meter hoch und 800 Meter lang werden sollte, und für einen zweiten kleineren.

Der sollte die bereits fertige Waldsiedlung an der Sammelstraße zum Flussviertel hin abschirmen und vier Meter hoch und 115 Metern lang sein. Damals war ein Genehmigungsverfahren für weitere Bauabschnitte noch nicht abgeschlossen, vorher durften keine Tatsachen geschaffen werden, so die Behörde, auch wenn für den Investor mit dem Baustopp manche Arbeitsabläufe uneffektiver und die Kosten höher wurden.

Billige Betonwand geht nicht

Investor Wolfgang Kleiner, die Planer und Baufirmen haben daraus gelernt. Jetzt erklärt die Sprecherin, das Credo der Firma K Nord sei: „Wir schaffen grüne Inseln statt technokratische Bauwerke.“ So würden mit Lärmschutzwällen wirkungsvolle Akzente in Stadt- und Landschaftsbildern gesetzt. Und Wolfgang Kleiner ergänzt, der Lärmschutz sei im Bebauungsplan vorgeschrieben. Allerdings erfolgten Planung und Ausführung im Geiste des Rousseau-Park-Konzepts.

Nach Kleiners Worten gehe es auch beim Lärmschutz um die konsequente Umsetzung des Grünkonzepts für dieses neue Wohngebiet. Der Geschäftsführer erklärt: „Man kann nicht eine aufwendige Parklandschaft und Streuobstwiesen gestalten, und dann aus Kostengründen eine Betonmauer als Schallschutz bauen.“

Von Jutta Abromeit

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