Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ludwigsfelde Stadtrat für den Umbau der Steinbaracke am Waldstadion
Lokales Teltow-Fläming Ludwigsfelde Stadtrat für den Umbau der Steinbaracke am Waldstadion
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:30 08.11.2018
Diese alte Steinbaracke am Waldstadion war in den 1960er Jahren gebaut worden, jetzt wird sie Fußball-Jugendleistungszentrum. Quelle: FOTO: Pechhold
Ludwoigsfelde

Jetzt ist es im Stadtrat beschlossen und die Fußballer von Ludwigsfelde können auf Fördermittel hoffen: Der Bürgermeister soll Verhandlungen mit dem Ludwigsfelder Fußballclub (LFC) aufnehmen, um die alte Steinbaracke am Waldstadion zu einem Jugendleistungszentrum des LFC auszubauen. Das beschlossen die Stadtverordneten am Dienstagabend bei einer Gegenstimme und drei Enthaltungen.

Auch Kunstrasenplatz und Zaun werden gebaut

Stadt und LFC waren sich einig, dass der Fußballclub mit seinen wachsenden Mitgliederzahlen im Kinder- und Jugendbereich mehr Räume und mehr Trainingsmöglichkeiten braucht. Deshalb soll neben dem mit 200.000 Euro veranschlagten Ausbau des alten Gemäuers aus den 1960er Jahren auch ein zusätzlicher Kunstrasenplatz mit Beleuchtung und Umzäunung gebaut werden; dafür sind 800000 Euro geplant. Für beide Vorhaben hofft man auf eine 75-Prozent-Förderung aus dem Kommunalen Infrastrukturprogramm (KIP). Vorhaben mit dieser Förderung müssen bis Ende 2019 umgesetzt sein, so dass Verein und Stadt unter Zeitdruck stehen.

Können andere Vereine das Leistungszentrum mitnutzen?

Zu dem Beschluss gehören zwei Prüfaufträge, die die SPD-Fraktion protokolliert haben wollte. Fraktionsvorsitzende Odette Moll fragte: „In welchem Umfang werden mit diesem Projekt andere Räumlichkeiten im Stadion frei? Und wäre es möglich, dass auch andere Vereine dieses Jugendleistungszentrum dann nutzen?“ Hintergrund ist, dass es wegen des großen Zuzugs in die Stadt auch anderen Sportvereinen an Räumen und Trainingszeiten fehlt.

Entstehen sollen in der alten Baracke ein Jugendleiter-Büro, zwei Lagerräume, ein Seminarraum, eine Küche, sechs Kabinen, drei Duschen, zwei Schiedsrichter-Kabinen und Toiletten. Die LFC-Führung hatte der Stadt angeboten, das gesamte Projekt für die Kommune abzuwickeln, denn auch im Rathaus herrscht Personalnot.

Maroder Bau ist doch sanierbar

Zu den Herausforderungen dieses Vorhabens gehört die Tatsache, dass die Baracke vor etwa fünf Jahren schon mal für den Abriss frei gegeben und sie deshalb von allen Medien wie Wasser und Strom getrennt worden war. Wie berichtet hatte LFC-Präsident Marcel Penquitt kürzlich im Sozialausschuss erklärt, dass ein befreundeter Unternehmer die Substanz für sanierungswürdig befunden habe.

Dass sich sowohl Verein als auch Verwaltung und Stadtrat zu diesem Schritt entschlossen haben zeigt, wie groß die Not nicht nur bei Schulen und Kita-Plätzen ist, sondern auch, wie wichtig weitergehende Entscheidungen sind, um den sozialen Frieden in der Stadt zu sichern. Der LFC hat inzwischen mehr als 500 Mitglieder, davon 300 Kinder und Jugendliche. Das ist in knapp anderthalb Jahren ein Mitgliederzuwachs von mehr als 170 Fußballern. 17 Mannschaften stehen im Spielbetrieb, 42 Trainer und Betreuer kümmern sich um die Teams. Penquitt hatte erklärt, der vorhandene Kunstrasenplatz sei oft vierfach belegt, dann trainierten 50 Kinder gleichzeitig.

Von Jutta Abromeit

alte Olivenbäume, Oleanderbüsche, Schmucklilien, Korallenbäume und Weinstöcke

08.11.2018

Im Industriegebiet Eichspitze in Ludwigsfelde entsteht ein neues Paketzentrum von DHL. Nun wurde die Genehmigung erteilt, der Bau kann nach der Frostperiode beginnen.

07.11.2018

In Ludwigsfelde ist zwischen Sonntagabend und Montagnachmittag ein grauer Peugeot 206 gestohlen worden. Der Wagen stand in der Ernst-Schneller-Straße.

06.11.2018