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Ludwigsfelde Parkraumkonzept vorgestellt
Lokales Teltow-Fläming Ludwigsfelde Parkraumkonzept vorgestellt
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02:19 30.04.2018
Die Plätze auf dem P+R-Parkplatz östlich des Bahnhofs Ludwigsfelde reichen nicht Quelle: Klaus Schlage
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Ludwigsfelde

Ein immer wieder heiß diskutiertes Thema stand am Donnerstagabend im Mittelpunkt des Bürgerforums in Ludwigsfelde: die teilweise nicht ausreichenden Parkangebote in der Stadt. Hierzu hatten sich interessierte und betroffene Bürger im Klubhaus versammelt, um gemeinsam mit einigen Vertretern der Stadt, darunter auch Bürgermeister Andreas Igel (SPD), über die innerstädtischen Parkmöglichkeiten zu diskutieren, Vorschläge zu sammeln und sich ein erarbeitetes Parkraumkonzept anzusehen.

Bürger verpassen teilweise den Zug

Viele Bürger sind von dem Problem betroffen und verpassen zum Beispiel nach erfolgloser Parkplatzsuche am Bahnhof ihren Zug zur Arbeit oder finden nach Feierabend keinen Stellplatz in der unmittelbaren Nähe ihres Zuhauses. Die Folgen: Unzufriedenheit, teilweise kilometerweites Tragen von Einkäufen oder Strafzettel, für falsches Parken.

Parkverhalten analysiert

Zunächst stellte Tobias Schönefeld vom Planungsbüro SVU aus Dresden den Besuchern das erarbeitete Parkraumkonzept für die Stadt Ludwigsfelde vor. Dafür wurde im September vergangenen Jahres an einem Wochentag das Parkverhalten systematisch analysiert. Im Untersuchungsgebiet wurden die abgestellten Fahrzeuge in regelmäßigen Abständen erfasst, um die Anzahl der Fahrzeuge und die jeweilige Parkdauer zu ermitteln. Bei dem Projekt wurde auch die gesamte Anzahl der Parkplätze in Ludwigsfelde ermittelt.

Bahnhof ist ein besonderes Problem

Nach Angaben von Tobias Schönefeld stehen den Bürgern in der Stadt 3186 öffentliche Parkplätze zur Verfügung, ein Großteil davon kostenlos, aber auch einige Parkplätze mit Gebührenpflicht oder Zeitbeschränkung. Hinzu kommen 1456 teilöffentliche Parkplätze. Anhand von Diagrammen erklärt Tobias Schönefeld die Parkauslastung der verschiedenen Gebiete und die Handlungsempfehlungen des Konzepts. Besondere Probleme gebe es vor allem im Bereich des Bahnhofs, wo bereits ab 8 Uhr eine volle Auslastung der kostenfreien Parkplätze zu beobachten sei, und in den Wohngebieten im Norden und Westen der Stadt.

Lösung durch Carsharing und mehr Fahrradparkplätze

Zur Lösung der Probleme schlägt Tobias Schönefeld unter anderem die Einführung eines Carsharing-Programms vor, bei dem ein Fahrzeug von verschiedenen Personen gegen eine Gebühr genutzt werden kann. Auch eine Verbesserung der Abstellmöglichkeiten für Fahrräder werde angestrebt, so Schönefeld.

Busverkehr soll besser werden

In der anschließenden Diskussion wird dann noch über eine Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs gesprochen. „Bei einer besseren Anbindung würden einige aufs Auto verzichten“, so eine Bürgerin. Das Problem sei, dass sich die Abfahrtzeiten von Bus und Bahn oft überschneiden und mehr Busse und Haltestellen benötigt werden. Es wurden zudem noch viele weitere Anregungen und Ideen diskutiert. Bürgermeister Andreas Igel kündigt an, die Bürger weiterhin über die Maßnahmen, die geplant und getroffen werden zu informieren.

Von Melanie Breitkopf

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