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Ludwigsfelde Sechs Kandidaten für Behindertenbeirat
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00:21 24.04.2018
Stadtverordnete Angelika Linke (Linke, l.) und Silvia Zahn von der Selbsthilfeorganisation Lukiss gehören zu den Initiatoren. Quelle: Marina Ujlaki
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Ludwigsfelde

Sechs Interessenten im Alter zwischen 17 und 70 haben bei der Stadtverwaltung ihre Bereitschaft bekundet, in einem künftigen Behindertenbeirat mitarbeiten zu wollen.

Initiatoren sind zufrieden

Die kleine Gruppe, die sich seit über einem Jahr regelmäßig im Waldhaus trifft, um die Bildung eines Beirates für Menschen mit Behinderung in Ludwigsfelde anzuschieben, ist zufrieden. Nun können die Stadtverordneten auf ihrer nächsten Sitzung am 8. Mai den neuen Beirat berufen. Angelika Linke, Stadtverordnete der Fraktion „Die Linke.Filu“, ist der direkte Draht der Initiatorengruppe zum Stadtparlament. Sie erklärte den Ehrenamtlern am Mittwoch auf einem Treffen, wie das Prozedere zu einem legitimierten Behindertenbeirat der Stadt nun weitergeht.

Stadtverordnete benennen fünf Beiratsmitglieder

Laut der inzwischen geänderten Hauptsatzung benennen die Stadtverordneten fünf Bewerber, davon mindestens drei Betroffene, für die Dauer der Wahlperiode zum Behindertenbeirat. Außerdem legen sie zugleich auch fünf Nachrücker für die Positionen fest. Sie rücken nach, falls eines der Mitglieder vor Ende der Wahlperiode zurücktritt.

Am 23. Mai soll Behindertenbeirat die Arbeit aufnehmen

Auf einer Zusammenkunft am 23. Mai im Waldhaus soll dann der Staffelstab von den Initiatoren an den neuen Behindertenbeirat übergeben werden. Die Ideengeber hoffen, dass der Beirat Ansprechpartner für mehrere Seiten ist: für Behinderte und ihre Angehörigen ebenso wie für Kommunalpolitiker und Verwaltung. „Bisher bleiben die meisten Alleinkämpfer. Der Bürokratie-Dschungel fordert jeden, gerade wenn man gesundheitlich beeinträchtigt ist,“ erläutert Maren Ruden. In der Stadt gibt es viele Menschen mit Behinderungen, sichtbaren und nicht sichtbaren, sind sich die Initiatoren sicher. Ebenso viele Betätigungsfelder wird es für die künftige Behindertenvertretung geben, davon gehen sie aus.

Von Marina Ujlaki

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