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Ludwigsfelder erobern neuen Park

Besonders Hundehalter freuen sich Ludwigsfelder erobern neuen Park

Auf den neuen Bürgerpark haben die Ludwigsfelder lange gewartet. Inzwischen ist der erste Park der Stadt eröffnet. Besonders Hundefreunde freuen sich über das neue Grünstück ganz in der Nähe der Therme.

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Hunde führen ihre Herrchen gerne durch den neuen Bürgerpark in Ludwigsfelde

Quelle: Gudrun Ott

Ludwigsfelde. Der neue Bürgerpark an der Therme wird jetzt von den Ludwigsfeldern erobert. Er ist schließlich der erste Park in der Stadt. Und darauf wurde lange gewartet.

Zwar ist in allen Wohngegenden reichlich Grün zwischen den Mehrgeschossern vorhanden. Und an der Ecke Potsdamer Straße/Straße der Jugend gibt es noch das Obstgärtchen. Doch wer einen Hund hat und die frische Luft liebt, ging eher in den Wald oder spazierte über den Friedhof. Nun wird der neue Bürgerpark mitten in der Stadt ausprobiert. In der Anlage neben den „Füßen“ der Autobahn und direkt an der Saunatherme treffen Gassi-Geher auf flanierende Thermenbesucher und Anwohner, die sich umschauen oder den günstigen Weg nutzen. Wer mit Öffentlichen reist, der hat auf dem Weg vom und zum Bahnhof nun sogar eine kleine Abkürzung. Hundebesitzer wie Otmar Seidel, der an der Liebknechtstraße wohnt und mit seinem schwarzen Cockerspaniel bisher im eigenen Garten oder am Pechpfuhl am anderen Ende der Stadt Gassi ging, der kommt jetzt auch gern auf das mehrere Fußballfelder große Areal an der Fichtestraße. Bad-Betreiber Heinz Steinhart rechnet mit einer zunehmenden Zahl Gassi-Gänger. Im Rathaus erfuhr er, dass in Ludwigsfelde 5500 Hunde angemeldet sind. Dazu kommen in der Regel noch einige, die nicht registriert sind.

Neben der Freude über den Park gibt es auch Diskussionen zu Preisen. Die Umwandlung des Waldes in Parkland hatte mit einer Million Euro ein Viertel mehr gekostet als erwartet. Darüber ist Gerd Bittermann, Vorstandsmitglied der Kristallbäder AG, noch immer erstaunt. Allein die Munitionsabsuche, die mit 0 Euro veranschlagt worden war, schlug am Ende mit 75.000 Euro zu Buche. Was Bittermann überhaupt nicht versteht: „Die Genehmigung zur Waldumwandlung kostete 130.000 Euro, wir hatten höchstens mit der Hälfte gerechnet.“ Warum Wurzeln gerodeter Bäume im Boden bleiben müssen, das bleibt dem Bayer ein Rätsel, „wahrscheinlich eine Brandenburger Besonderheit“, meint er. 3700 Euro Strafe seien dafür fällig geworden, dass die ersten Wurzeln schon aus dem Boden geholt worden waren. Doch angesichts des Parks sagte er bei der Freigabe: „Hauptsache, das Ergebnis überzeugt.“

Von Jutta Abromeit

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