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Luftwaffe schafft neue Jobs in Holzdorf

Fliegerhorst soll wachsen Luftwaffe schafft neue Jobs in Holzdorf

Der Fliegerhorst Holzdorf/Schönewalde soll auf 2000 Soldaten und zivile Beschäftigte wachsen. Das wären 200 mehr als heute. Mit dieser Ankündigung trat der neue Standortälteste Mario Herzer vor die Gäste des Neujahrsempfangs der Bundeswehr am Donnerstagabend.

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Vertreter des Städtebundes Elbe-Elsteraue mit Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD, hinten in der Mitte).

Quelle: H.-Dieter Kunze

Holzdorf. Auf 2000 Soldaten und Zivilbeschäftigte soll die Mitarbeiterzahl am Fliegerhorst Schönewalde/Holzdorf steigen – womöglich noch in diesem Jahr. Das kündigte der Standortälteste, Oberstleutnant Mario Herzer, beim Neujahrsempfang der Bundeswehr am Donnerstagabend an. Damit würde die Bundeswehr 200 weitere Stellen schaffen. Unter den Beschäftigten sind 96 Auszubildende.

Zu der traditionellen Veranstaltung hatte die Bundeswehr Vertreter aus der Wirtschaft, Politik, Militär, Institutionen und Volksvertretungen eingeladen. Mehrere Hundert Besucher kamen in den Saal der Offizierheimgesellschaft – darunter Niedergörsdorfs Bürgermeister Wilfried Rauhut (parteilos), Erhard Nitsche (SPD), Ortsvorsteher in Langenlipsdorf, und der Jüterboger Landtagsabgeordnete Erik Stohn (SPD). Als Ehrengast aus Brandenburg begrüßte Herzer, der erst in dieser Woche das Kommando über den Einsatzführungsbereich 3 übernommen hatte, Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD).

Die große Teilnehmerzahl beim Empfang sei für ihn ein Beleg für die feste Verbundenheit der Region mit ihrer Garnison, sagte er und kam auf die neuen Herausforderungen der Soldaten zu sprechen. Weltweite Krisen und Konflikte „in neuen Dimensionen“ prägten das vergangene Jahr und bleiben auch 2016 wichtig. Herzer nannte die Ukraine-Krise, die Flüchtlingsströme und den Terrorismus: „Dieses Krebsgeschwür verschont niemanden.“

Der Einsatzführungsbereich 3 gewährleiste von Schönewalde aus die uneingeschränkte Luftsicherung über der Hälfte Deutschlands rund um die Uhr, sagte der Kommandeur. Die in Holzdorf ebenfalls stationierte Lufttransportgruppe des Hubschraubergeschwaders 64 stellte sich voriges Jahr auf das modernisierte Modell CH 53 GA um. Von 20 geplanten Maschinen sind derzeit 14 vor Ort. Die Anzahl der jährlichen Flugstunden soll auf 2000 erhöht werden. 150 Beschäftigte am Standort leisteten 2015 an insgesamt fast 8500 Tagen ihren persönlichen Beitrag bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr.

Ministerpräsident Woidke ging in seiner Rede auch auf eine Forderung des Standortältesten ein. Dieser hatte im Namen des Städtebundes Elbe-Elsteraue, dem unter anderem Jüterbog angehört, erneut eine Verbesserung der Verkehrsanbindung sowie der Infrastruktur am Großraum des Standortbereiches angemahnt. Der Ministerpräsident gab das Versprechen ab: „Wir werden uns darum kümmern.“

Das nahmen die Politiker aus dem Niederen Fläming wohlwollend auf. „Der Bundeswehrstandort Schönewalde/Holzdorf ist eine große Chance für die Region“, sagte Bürgermeister Rauhut, „dabei können wir mit vielen Stärken punkten.“ Unter anderem mit Wohnraum sowie mit einer guten Eisenbahnverbindung über zwei Strecken nach Berlin, den Raum Leipzig und Halle.

Von H.-Dieter Kunze

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