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Luxus-Ludwigsdorf wird grün

Park in Ahrensdorfer Heide geplant Luxus-Ludwigsdorf wird grün

Im neuen Stadtteil von Ludwigsfelde soll es einen Rousseau-Park mit weiteren hunderten Wohnungen geben. Die Planung dafür stellte Callidus-Chef Wolfgang Kleiner jetzt im Bauausschuss vor. Der Name des französischen Philosophen habe vor allem mit dem deutsch-französischen Landschaftsarchitekturbüro zu tun, das den ausgeschriebenen Wettbewerb gewonnen hatte.

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In den vergangenen zwei Jahren entstand in Ludwigsdorf die Waldsiedlung, jetzt soll es mit dem Rousseau-Park weitergehen.

Quelle: Büro Levin Monsigny

Ludwigsfelde. Der neu entstehende Stadtteil Ludwigsdorf in Ludwigsfelde bekommt statt der Seesiedlung nun einen Rousseau-Park. Wie berichtet, ist eine Siedlung mit neu angelegten Gewässern zu teuer und ihre Genehmigung würde zu lange dauern. Wolfgang Kleiner, Geschäftsführer der Investor-Firma Callidus, stellt im Bauausschuss nun das neue Konzept für die nächsten hundert Wohnungen vor. Eines, „das auf jeden Fall umsetzbar ist“, wie der stellvertretende Bürgermeister und Fachbereichsleiter Torsten Klaehn sagte.

Nach einem städtebaulichen Wettbewerb, an dem sich drei Firmen beteiligt hatten, plant das Berliner Büro Levin Monsigny das Gelände für die nächsten Dörfer im neuen Stadtteil in der Ahrensdorfer Heide. Nach den Planungen aus der Mitte der 1990er Jahre, die Kleiner vor zwei Jahren aus dem Dornröschenschlaf geholt hatte, sollen dort acht Kleinsiedlungen entstehen. Die ersten beiden sind jetzt fast fertig. Bereits die zweite, Waldsiedlung genannt, entwickelte und verkaufte Callidus.

Der Rousseau-Park soll die nächsten vier Dörfer mit einem Zentrum umfassen. Dieses Areal soll keine Durchgangsstraße haben, sondern vor allem Geh- und Radwege zwischen den Kleinsiedlungen. Es soll Randbereiche mit Übergängen in die Natur geben, kleine Dorfanger und modellierte Landschaftszüge, in die das Niederschlagswasser einbezogen wird, erklärte Martina Levin vom Büro des Wettbewerbssiegers. Der beim Bauen anfallende Erdaushub werde für die Gestaltung genutzt. Zwischen den Blickachsen gebe es Aufenthaltsbereiche mit Grillplätzen, Wiesen, mit Wein bewachsene Lauben, Spielplätze und Streuobstbereiche.

Levin sprach von „Bosketten“, von besonderen Orten. Weil das Büro ein deutsch-französisches sei, habe man auch den Namen des französischen Philosophen passend gefunden, der sich unter anderem mit dem Thema Landschaftsschutz auseinander gesetzt hatte. Den Landschaftsarchitekten sei bei der Planung auch wichtig gewesen, dass sich die Leute nicht zu sehr in die Gärten schauen könnten. „Abgrenzungen könnten zum Beispiel Vogelschutzhecken sein“, so Martina Levin. In einem kleinen Einkaufszentrum am Rande des neuen Wohngebiets können die künftigen Bewohner das Nötigste in der Nähe kaufen. Am Einkaufszentrum seien öffentliche Parkplätze vorgesehen, so Callidus-Chef Kleiner. Außerdem soll zum Zentrum der neuen Großsiedlung eine Kita mit voraussichtlich 130 Plätzen gehören.

Die Ausschussmitglieder fragten nach dem Zeitplan, der Fahrbahnbreite, Bushaltestellen und Parkplätzen in den einzelnen Quartieren. Die Umgehungsstraße werde sechs Meter breit, dort sei ebenso Platz zum Parken wie auf jedem Grundstück, so Kleiner. Es gebe eine Bushaltestelle und den Bus nach Ahrensdorf. Die Bauarbeiten sollen im Frühjahr beginnen, Wohnungen werden bis 2017 gebaut, dann das kleine Zentrum.

Von Jutta Abromeit

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