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Teltow-Fläming MAZ-Reporter mit Journalistenpreis ausgezeichnet
Lokales Teltow-Fläming MAZ-Reporter mit Journalistenpreis ausgezeichnet
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08:36 30.10.2018
Martin Küper, Anja Meyer und Oliver Fischer (v.l.n.r.) bei der Preisverleihung des Journalistenpreises "Langer Atem 2018" Quelle: Hannah Suppa
Potsdam

Große Auszeichnung für die Redaktion der Märkischen Allgemeinen Zeitung: MAZ-Lokalreporter Oliver Fischer aus Königs Wusterhausen (Dahme-Spreewald) sowie die freien Autoren Anja Meyer und Martin Küper erhalten für ihre Serie „Das Leben der Yassins – Begleitung einer syrischen Flüchtlingsfamilie“ den ersten Preis des „Langen Atem 2018“.

Der Preis des Journalistenverbandes Berlin-Brandenburg zeichnet bereits zum zwölften Mal Journalisten aus, die über mehrere Jahre beharrlich über gesellschaftlich relevante Themen berichten.

Zweit-und Drittplatzierte des „Langen Atem“

Die Preisträger wurden am Montagabend bei einer feierlichen Verleihung in der Akademie der Künste in Berlin bekanntgegeben, Ehrengast war Grünen-Chef Robert Habeck.

Den zweiten Preis gewannen drei Journalisten des rbb für ihre Recherchen zu kriminellen Clans in Berlin, auf den 3. Platz wählte die Jury Florian Flade von der Welt für seine Arbeit zum Attentäter vom Berliner Breitscheidplatz, Anis Amri.

Die Yassins sind von Syrien nach Deutschland geflüchtet. In Ludwigsfelde (Teltow-Fläming) sind sie in einem Übergangswohnheim untergekommen.

„Die Yassins erhalten so ihre Biografien zurück“, lobte Laudatorin und Jury-Mitglied Dagmar Rosenfeld Chefredakteurin der Welt, die Arbeit der MAZ-Journalisten. Neben Dagmar Rosenfeld, stellvertretende Chefredakteurin der Welt, gehören auch Ilka Brecht (Frontal 21/ZDF), Stephan-Andreas Casdorff (Herausgeber Tagesspiegel), Georg Löwisch (Chefredakteur taz), Christoph Singelnstein (Chefredakteur rbb), Jochen Wegner (Chefredakteur ZEIT Online) sowie MAZ-Chefredakteurin Hannah Suppa zur Jury des „Langen Atem“.

Hier geht es zur Themenseite der Yassins.

„Es ist wichtig dranzubleiben – gerade im Lokalen. Weil hier die großen politischen Themen ein alltägliches Gesicht haben. Unseren Lokalreportern ist es gelungen, das mit der Begleitung der Familie Yassin in herausragender Weise in den Redaktionsalltag einzubinden. Die ganze Redaktion freut sich sehr mit den Kollegen“, sagte Suppa am Abend in Berlin.

Seit Anfang 2016 begleitet die MAZ die fünfköpfige syrische Familie, die in Ludwigsfelde (Teltow-Fläming) in einer Flüchtlingsunterkunft lebt – in den Lokalausgaben der MAZ im Regionalverlag Dahmeland-Fläming zunächst wöchentlich, dann monatlich.

Redakteur Oliver Fischer schreibt seit Anfang 2016 mit zwei Kollegen über das Leben der Flüchtlingsfamilie Yassin. Wir waren bei dem Besuch dabei.

Wie leben die Yassins in der Unterkunft? Wie kommen die Kinder in der Schule zurecht? Wie kommt die Familie im Behördendschungel klar? Gelingt der Sprachkurs des Vaters beim zweiten Anlauf?

Zwei Nominierungen bei der MAZ

Auch MAZ-Reporter Volkmar Krause war von der Vorjury für den renommierten Journalistenpreis nominiert worden – für seine langjährige Berichterstattung über den Nachwende-Kampf der Brandenburger „Altanschließer“.

Info: Lesen Sie am Donnerstag in der MAZ, wie es der Familie Yassin geht und vor welchen Herausforderungen Sie derzeit stehen.

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Von MAZonline

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Der nächste Schock für die Familie Yassin: Sohn Rabi ist in einen Verkehrsunfall verwickelt. Die Eltern durchleben bange Minuten im Wartezimmer des Krankenhauses. Nach eingehenden Untersuchungen geben die Ärzte zwar Entwarnung, trotzdem wird das Leben für Rabiha und Mohammed Yassin dadurch nicht leichter.

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