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Teltow-Fläming MAZ frühstückt und diskutiert mit den Lesern
Lokales Teltow-Fläming MAZ frühstückt und diskutiert mit den Lesern
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18:06 15.06.2017
Bei Kaffee und Brötchen ging es um Trebbiner Probleme. Quelle: Frank Nessler
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Trebbin

„Prima, so ’ne Runde“, meinte am Ende des MAZ-Leserfrühstücks Renate Kalies aus Trebbin. Zum Abschluss der MAZ-Serie „Zu Hause in Trebbin und seinen Ortsteilen“ hatte die Lokalredaktion am Donnerstagvormittag zu einer Gesprächsrunde im Parkhotel eingeladen. Neun Leser waren gekommen und Bürgermeister Thomas Berger (CDU), der natürlich auch täglich die MAZ liest.

Bei dieser Gelegenheit konnten die Leser ihre Fragen an die Redaktion, vertreten durch den stellvertretenden Redaktionsleiter des MAZ-Regionalverlags Dahmeland-Fläming, Ekkehard Freytag, und MAZ-Redakteur Hartmut F. Reck, und an ihren Bürgermeister loswerden.

Redaktionsleiter Ekkehard Freytag erläuterte zu Beginn des Leserfrühstücks die Besonderheiten des Zeitungsmachens. Quelle: Frank Nessler

Hauptthema waren der schlechte Zustand vieler Straßen und fehlende Radwege. So wollte Manfred Steinhaus wissen, was denn am Scheunenberg/Berliner Tor passieren soll. „Da gibt es keinen Radweg und es ist gefährlich, auf der Straße zu fahren.“ Das sah Bürgermeister Berger auch so: „Die Fläche ist durch die Scheunen, die Alleebäume und die Straße begrenzt. Radfahrer müssen auf der Straße fahren.“ Er empfehle ihnen aber, den Bürgersteig zu benutzen und ihre Räder zu schieben. Zugleich widersprach er der wohl verbreiteten Meinung, man dürfe in ganz Trebbin mit dem Rad auf den Bürgersteigen fahren. „Das gilt nur in der Berliner Straße und zwar in Fahrtrichtung“, betonte er. Die Bahnhofstraße und die Beelitzer Straße erhielten demnächst einen Fahrradschutzstreifen, also auf der Straße parallel zum Bürgersteig. „Damit haben wir es zum ersten Mal geschafft“, so Berger, „dass die Radfahrer den Vorrang haben.“

Bürgermeister Thomas Berger (CDU) erläuterte die Bauvorhaben der Stadt, oder warum sie nicht so schnell umgesetzt werden können. Quelle: Frank Nessler

Wann es denn mit den Gehwegarbeiten in der Bahnhofstraße losgehe, wollte Renate Kalies wissen. Wenn sich die Preisangebote dafür wieder normalisiert haben, antwortete der Bürgermeister. Die Ausschreibungen hätten ergeben, dass die Angebotspreise derzeit doppelt so hoch seien wie üblich. Er werde das Geld nicht sinnlos rauswerfen und deshalb lieber noch ein halbes Jahr warten, bis es nicht mehr so teuer ist. „Und die Bürgersteige in der Parkstraße?“, wollte Ursula Polke wissen. „Wir schaffen nicht alles auf einmal“, sagte Berger.

Auch bei den Straßen kann die Stadt aus finanziellen Gründen nur Schritt für Schritt vorgehen. Als erstes wäre aus Sicht Bergers die Straße An den Sümpfen in Löwendorf dran, weil man wegen der neuen Gullis dort die Straßenoberfläche nicht mehr glattschieben könne, während man in der Ebelstraße die Schlaglöcher wie bisher immer noch flicken könne. Als „wirklich gute Idee“ bezeichnete Berger den Vorschlag von Renate Thomas, die Kreisverkehrsinsel mit einem Wappenmosaik zu zieren.

Die MAZ-Leser hatten genügend Gelegenheiten, ihre Sorgen und Fragen loszuwerden. Quelle: Frank Nessler

Die kostenlos nutzbaren Elektrosäulen für E-Autos verteidigte Bürgermeister Berger als Werbemaßnahme für die Stadt. Die Kosten beliefen sich jährlich auf 500 bis 600 Euro. Auf Dauer gehe das aber nicht. Dafür habe sich Trebbin als Vorreiter in Sachen E-Mobilität einen echten Namen gemacht..

Von Hartmut F. Reck

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