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Teltow-Fläming Märchen, Musik und Folklore
Lokales Teltow-Fläming Märchen, Musik und Folklore
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00:28 24.06.2015
Vor der Bühne sammelten sich die Besucher. Quelle: Ott
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Ludwigsfelde

Die Stadt im Jubiläumsjahr, das sollte zünftig gefeiert werden. Die Geburtstagszahl 50 fand in 50 Litern Freibier ihre Entsprechung und jede Menge Livemusik gab es gratis obendrauf. Dabei waren Doubles von Marius Müller Westernhagen sowie Helene Fischer.

Den Ludwigsfelder Rathausplatz säumten zwei Bühnen, viele Stände und Gäste konnten bei Kaffee und Kuchen, sehr lecker angeboten vom Förderverein der Gebrüder-Grimm-Grundschule und vom Märkischen Kinderdorf, schlemmen. Trotz widrigem Schauerwetter ließen sich die Ludwigsfelder nicht abschrecken und erschienen sozusagen mit Kind und Kegel.

Vereine präsentieren sich auf dem Rathausplatz

Am Sonnabend präsentierten sich den ganzen Tag über Vereine. „Schließlich ist das Sommerfest aus dem Fest der Vereine hervorgegangen und jetzt, im Jubiläumsjahr, feiern wir das Sommerfest als Lu-Festival etwas größer“, so Angelika Laag vom Stadtmarketing. Marlen Trautmann, Veranstaltungskauffrau der Stadt, ergänzte: „Es ist uns gelungen die Vielfalt der Stadt zu zeigen, mit ihren Vereinen, den Schulen, den Kitas.“

Im Klubhaus waren die Türen weit geöffnet, die Musikschule bot Besuchern Schnupperstunden an und überzeugte mit einem Konzert. Im Vestibül des Klubhauses hatte unter anderem der „Modellflugclub Ludwigsfelde 90“ einen Stand aufgebaut. Hier konnten Kinder Wurfgleiter bemalen und dann deren Flugfähigkeit im leeren Saal des Klubhauses probieren. Dem 1990 gegründeten Modellflugclub gehört auch Sebastian Zarnack aus Glienick an. Der 16-Jährige, seit vier Jahren im Verein, ist vor wenigen Wochen Deutscher Nachwuchsjugendmeister geworden und schwärmte von der kreativen Freiheit, die ein Modellflieger besitzt. „Vom Genussfliegen bis zum Kunstfliegen, alles ist möglich“, erklärte auch Übungsleiter Klaus Wallstab.

Erstklässler führen Märchen auf

Ein Sonnenloch am wolkenverhangenen Himmel zeigte sich, als Schüler der 1. Klasse der Gebrüder-Grimm-Grundschule mit Märchenvariationen auftraten. Eltern und Großeltern hielten das mit sehr viel Freude präsentierte Spiel mittels Fotoapparat und Videokamera fest.

Für internationales Flair sorgten Peru-Indianer, die ihren Gesang auf historischen Instrumenten begleiteten. Ein kleines Feld für Straßenfußballer hatte die Brandenburgische Sportjugend bereitgestellt. Mitgliedern des Kunstvereins Ludwigsfelde konnten Besucher beim Arbeiten zuschauen. Und Erika Pötzsch stellte ihre aufs Versmaß gebrachten Gedanken vor, die als Lied auf dem Sommerfest der „Akademie 2. Lebenshälfte“ zu hören sein werden. „Geselligkeit schreiben wir groß. In Lu ist immer was los“, heißt es da an einer Stelle.

50 Jahre Ludwigsfelde am 18. Juli

„Schade, schade, schade. Geselligkeit ist mehr als der Verkauf von Sandalen, Taschen und Trödel“, bitterböse wies Sam C. Ahrens auf den Rathausplatz. Der Vorsitzende des Kulturvereins bedauerte, dass anstelle der Jahrmarktstände nicht noch mehr Ludwigsfelder Vereine den Platz füllten.

Der eigentliche Stadtgeburtstag wird am 18. Juli mit der Einweihung des Aktiv-Parks gefeiert. Genau an diesem Tag vor 50 Jahren wurde Ludwigsfelde das Stadtrecht verliehen.

Von Gudrun Ott

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