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Märchen für Erwachsene

Groß Kienitz Märchen für Erwachsene

Der Heimat- und Bürgerverein aus Groß Kienitz hat am Freitag zum lustigen Märchentheater für Erwachsene eingeladen. Die Besucher wurden bei Theaterstücken wie „Hase und Igel“ oder „Die Bremer Stadtmusikanten“ frei mit eingebunden. Das große Zelt war bis auf den letzten Platz besetzt.

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Die Schauspieler Carsta Zimmermann und Vlad Chiriac.

Quelle: Gudrun Ott

Groß Kienitz. Am Freitag, dem Tag vor dem Dorffest, hatte der Heimat- und Bürgerverein Groß Kienitz wieder zum Märchen für Erwachsene eingeladen. Und diesmal war das große Zelt bis auf den letzten Platz besetzt. „Es hat sich herumgesprochen, dass es lohnt herzukommen“, sagte die stellvertretende Vereinsvorsitzende Katrin Brattumil. Die umfangreiche Werbung habe ihr Übriges geleistet, sagte Susanne Natusch, Schatzmeisterin und Organisatorin des Abends.

Die Schauspieler vom Berliner Hexenberg-Theater, Michael Schwager, Vlad Chiriac und Carsta Zimmermann, spielten frei nach den Gebrüdern Grimm die Märchen „Hase und Igel“ sowie „Die Bremer Stadtmusikanten“. Alle drei Schauspieler sind Komödianten im besten Sinne und rissen das Publikum von der ersten Szene an zu Lachsalven hin. Michael Schwager als eingebildeter Hase und Vlad Chiriac als der kluge Igel servierten Kabinettstückchen par excellence. Unangestrengt und heiter spielten sie die Zuschauer an, die sich zum Einstieg ins jeweilige Stück spontan und begeistert animieren ließen. So gab Claudia Berger aus Blankenfelde die Igelfrau, die in Mundart „I bin scho da!“ rief, sobald der Hase außer Atem bei ihr auftauchte. Die Groß Kienitzerin Gerda Schwanitz gehörte zu denen, die sich im zweiten Stück auf die Bühne locken ließen. Ohne sich zu zieren gab die frühere Friseurin den Esel und es schien, als gehöre sie ganz selbstverständlich zur Schauspieltruppe.

Publikum und Schauspieler kamen gleichermaßen auf ihre Kosten und erlebten einen lustvollen Abend. „Wir haben Glück, denn wir haben hier ein regelrechtes Märchenpublikum“, rief Schauspieler Michael Schwager und Vlad Chiriac konterte: „Was hat du erwartet? Fußballfans?!“

Dass der Spaß auf beiden Seiten groß war, meinte nicht nur der Gründer des Heimat- und Bürgervereins, Eberhard Schulze. Er hatte seinen 19 Jahre alten Enkel Philipp mitgebracht, der sich erinnerte: „Oma hat mir als Kind am Bett Märchen vorgelesen. Und ich mag Märchen bis heute. Im Märchen liegt Wahrheit.“ Auch Liane Piorunowsky hat ihren Kindern immer Märchen vorgelesen. Die Liebe zu den Märchen hat sie sich bis heute bewahrt.

Die Idee, dieses ganz besondere Theater ins Dorf zu holen, kam vom Groß Kienitzer Frauenstammtisch. Kerstin Trebus lobte die Gemeinde Blankenfelde-Mahlow, die das Theaterprojekt finanziell unterstützt.

Von Gudrun Ott

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