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Teltow-Fläming Märkische Heimat investiert Millionen
Lokales Teltow-Fläming Märkische Heimat investiert Millionen
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10:42 27.02.2018
Thomas Schröter, Geschäftsführer der Märkischen Heimat Quelle: Foto: Ott
Ludwigsfelde

Neben den mehr als 20 Millionen Euro für die nächsten 108 Wohnungen will das kommunale Wohnungsunternehmen Märkische Heimat in Ludwigsfelde weitere 5,5 Millionen Euro investieren: in die Erhaltung der vorhandenen Bausubstanz. Das sagte Geschäftsführer Thomas Schröter der MAZ bei einem Pressegespräch.

Ebenso wie die Ludwigsfelder Wohnungsgenossenschaft LWG hat die Märkische Heimat mehr als 3000 Wohnungen in der knapp 26 000 Einwohner zählenden Stadt zu unterhalten. Zu den Modernisierungs- und Sanierungsvorhaben in diesem Jahr gehören nach Schröters Worten neben kleinen Erneuerungen wie einzelnen Badewannen, Türen oder Fenstern und Instandsetzungen bei Mieterwechseln auch größere Maßnahmen. „Vor allem wollen wir für die Wohnungen am Block August-Bebel-Straße 12 bis 18 die Balkone und die Fassade erneuern“, so Schröter. Letzteres allerdings nicht mit einer Wärmedämmung, um für die Bewohner die niedrigen Mieten halten zu können, wie der Geschäftsführer erklärt. Des weiteren werde ein großer Teil der Sanierungsmillionen für eine sogenannte Strangsanierung im Wohnblock neben dem Krankenhaus ausgegeben: Die Ver- und Entsorgungsleitungen in den Bädern werden erneuert. Diese Platte an der Albert-Schweitzer-Straße gehört zu den größten in der Stadt.

Für das Riesenvorhaben mit 108 neuen Wohnungen zwischen Allende- und Zetkinstraße an der Stelle des wegen einer Gasexplosion abgerissenen Fünfgeschossers wartet man bei der Märkischen Heimat auf die Baugenehmigung aus Luckenwalde. Den Antrag hatte die Märkische Heimat im Juli vergangenen Jahres gestellt, Versorgungsleitungen für Gas und Wasser sind wie berichtet verlegt und umverlegt worden. „Aber mit Waldumwandlung, kleinen Grundstückskäufen und der Wirtschaftlichkeitsprüfung, die wir dem Aufsichtsrat vorlegen müssen, ist das Projekt natürlich auch aufwendiger als kleinere Vorhaben“, erklärt Schröter. Er rechnet dennoch damit, dass der Bau im Frühjahr beginnen kann. „Aber wirklich loslegen werden wir mit diesen 108 Wohnungen erst, wenn wir auch alle Gewerke sicher haben“, so der Geschäftsführer. Denn beim gegenwärtigen Fachkräftemangel habe es bei anderen Großprojekten schmerzhafte Verzögerungen gegeben, weil Bauleute und Handwerker gefehlt hatten. Zu den geplanten Wohnungen im Stadtteil West gehören 123 unter- und vier oberirdische Stellplätze.

Stellplätze sind auch sonst ein wichtiges Thema für den stadteigenen Vermieter. Dafür sollen dieses Jahr weitere knapp 300 000 Euro ausgegeben werden. 17 zusätzliche Parkplätze sollen zwischen zwei Plattenbauten an der August-Bebel-Straße angelegt werden, vier zusätzliche an der Thälmannstraße 37/39. Zu den bisher 33 Stellplätzen an der Lise-Meitner-Straße will das Unternehmen 22 weitere schaffen. Für die Neuanlage der insgesamt 55 Parkplätze sind rund 250 000 Euro an Baukosten geplant.

Von Jutta Abromeit

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