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Manege frei für die Nachwuchsartisten

Jüterbog Manege frei für die Nachwuchsartisten

Zirkusartisten üben mit Grundschülern eine Woche lang spektakuläre Kunststücke für den großen Auftritt. Die Projektwoche macht nicht nur Spaß, sonder fördert auch das Selbstbewusstsein der Kinder.

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Wie ein Profi: Grundschülerin Mia Neukirch zeigt ihre Kunststücke auf dem Trapez.

Quelle: Isabelle Richter

Jüterbog. Einmal lustig sein wie ein Clown oder durch die Luft schweben wie ein Artist am Trapez. Solche Wünsche durften sich in dieser Woche alle Kinder der Jüterboger Lindenschule sowie drei Kastanienschüler erfüllen.

Zusammen mit echten Artisten schlüpften die Erst- bis Sechstklässler seit Montag täglich in verschiedene Rollen und bereiteten eine atemberaubende Präsentation vor.

Letzte Probe vor der großen Premiere

Die Artistenfamilie vom „Projekt-Circus Casselly“ studierte mit den Kindern am Donnerstagvormittag noch schnell die letzten Szenen ein. Denn am Abend musste alles sitzen, dann hatte die erste von drei Gruppen ihren Premieren-Auftritt vor Publikum.

Mia Neukirch war deswegen auch schon ziemlich aufgeregt. Die Neunjährige zeigte ihr Können unter anderem am Trapez. Mit einer Kopfüberdrehung und einem Spagat möchte die Fünftklässlerin bei ihren Zuschauern punkten.

Doch was inzwischen so einfach aussieht, war für die Schülerin anfangs eine Herausforderung. „Manchmal war es schon schwer. Ich habe die Drehung nicht immer hinbekommen“, sagte Mia. Der Spagat fiel ihr dagegen leichter.

Gut für das Selbstbewusstsein

Dass die Grundschüler in der Projektwoche viel Selbstvertrauen gewinnen, beobachtet auch Artistin Jessica Kaselowsky: „Es ist schön zu sehen, wie die Kinder über sich hinauswachsen.

Einige sind am Anfang sehr zurückhaltend, doch am Ende stehen sie mit einer unbeschreiblichen Präsenz vor dem Publikum.“ Die 29-Jährige kennt das Gefühl vor einer applaudierenden Menge zu stehen. „Das gibt einem etwas ganz Besonderes“, schwärmt die Artistin.

Bevor sie und ihre Familie sich vor 18 Jahren dazu entschieden mit Kindern zusammenzuarbeiten, war sie selbst der Star im Luftring und bei der Hundedressur in der Manege.

Die Eintrittskarten sind begehrt

Nach sechs Jahren war der Zirkus zum zweiten Mal in der Lindenschule. Grund dafür ist auch der große Zuspruch der Eltern. „Sie sagen, die Kinder sind begeistert und erzählen zu Hause viel darüber“, sagte Lehrerin Sabine Maßmann.

Beim Aufbau des großen Zelts packten deshalb auch die Mütter und Väter fleißig mit an – genau wie der Förderverein der Schule, der das Projekt finanziert.

Wer sich das Spektakel ansehen möchte, hat heute noch die Chance dazu. Die erste Vorstellung beginnt um 15, die zweite um 18 Uhr. Für den Abend sind nur wenige Restkarten übrig.

Von Isabelle Richter

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