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Mann randaliert im Rathaus in Ludwigsfelde

Akten flogen durch die Luft Mann randaliert im Rathaus in Ludwigsfelde

Mit zwei Filetiermessern im Rucksack hat ein ehemaliger Stadtpolitiker im Rathaus Ludwigsfelde (Teltow-Fläming) am Mittwochmorgen für einen Polizeieinsatz gesorgt. Der 48-Jährige randalierte im Vorzimmer des Bürgermeisters Andreas Igel. Erklärtes Ziel: den Bürgermeister absetzen.

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Das Rathaus in Ludwigsfelde

Ludwigsfelde. Randale im Ludwigsfelder Rathaus: Der ehemalige Erste Beigeordnete René Böttcher (48) hat am Mittwochmorgen im Vorzimmer des Ludwigsfelder Bürgermeisters Andreas Igel mit Akten um sich geworfen – und wollte nach Angaben von Polizeisprecherin Jana Birnbaum Bürgermeister Andreas Igel (SPD) „absetzen“.

Böttcher war gegen 8 Uhr ins Rathaus gekommen. Rathausmitarbeiter alarmierten die Polizei, weil im Bürgermeister-Vorzimmer Akten durch die Gegend flogen. Zwei Revierpolizisten und ein Streifenwagen erschienen um 8.25 Uhr. Sie fanden im Rucksack von Böttcher zwei Filetiermesser mit zehn und 16 Zentimeter langen Klingen. Die Polizeibeamten nahmen eine Anzeige wegen Bedrohung auf und forderten einen Rettungswagen an.

Ein Amtsrichter im Amtsgericht Zossen verfügte die Einweisung des ehemaligen Beigeordneten in eine Klinik. Nach MAZ-Informationen befindet sich Böttcher jetzt in der Psychiatrischen Klinik in Teupitz (Dahme-Spreewald).

Böttcher wurde vom früheren Bürgermeister Gerhard ins Rathaus geholt

Wegen fast anderthalbjähriger Krankheit war der Sonderpädagoge und Kommunalpolitiker Böttcher seit 2015 nicht mehr Erster Beigeordneter von Ludwigsfelde. Als Fachbereichsleiter war er für die Ressorts Soziales und Kultur zuständig. 2010 hatte Bürgermeister Frank Gerhard (SPD) den Sonderpädagogen und damaligen SPD-Fraktionschef ins Rathaus geholt. Im März 2013 trat Böttcher überraschend aus der SPD aus. Dafür erntete er Unverständnis unter seinen Parteigenossen. Auch sein einstiger Förderer Gerhard, der vor einem Jahr im März überraschend verstarb, kritisierte Böttcher für den Parteiaustritt.

Von Jutta Abromeit

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