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Mario-Menzel-Masters im Jüterboger Freibad

Benefiz-Beachballturnier Mario-Menzel-Masters im Jüterboger Freibad

Das Gedenken an Menschen, die nicht mehr unter uns sind, ist wichtig. Wenn man damit zugleich anderen Menschen helfen kann am Leben zu bleiben, umso besser. Die Jüterboger Mario-Menzel-Masters am kommenden Sonnabend sind eine solche, gute Gelegenheit. Spielfreude am Netz verbindet sich hier mit Spenden- und Hilfsbereitschaft.

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Bereits das erste Turnier vor zwei Jahren war ein großer Erfolg, es hatte viele Teilnehmer und Sympathisanten.

Quelle: Privat

Jüterbog. „Mario war ein lebensfroher Mensch und ein toller Sportler“, sagt Thomas Püttner. „Ein klasse Typ“, ergänzt Bernd Hofmann. „Einer, für den Volleyball das Ein und Alles alles war und der deshalb gleich in mehreren Vereinen spielte.“ Zusammen mit Peter Ott, der den Volley- und Beachballbegeisterten ebenfalls gut kannte, haben Püttner und Hofmann nun zum dritten Mal die Mario-Menzel-Masters des Sport- und Spielvereins Jüterbog (SSV) organisiert. Am kommenden Sonnabend um 9.30 Uhr erfolgt im Jüterboger Freibad der Anpfiff.

So traurig der Anlass auch ist – so Hoffnung gebend ist das, was Mario Menzels Angehörige und Freunde daraus gemacht haben. Vor gut drei Jahren starb Menzel, gerade mal 20-jährig, an Krebs. Sein Tod hinterließ bei allen, die ihn kannten, eine tiefe Betroffenheit. Die Heimtücke der Krankheit und Marios Alter berührte viele.

Thomas Püttner, Peter Ott und Bernd Hofmann (vl) sind die Initiatoren

Thomas Püttner, Peter Ott und Bernd Hofmann (v.l.) sind die Initiatoren.

Quelle: Uwe Klemens

Ein Jahr später hatten Thomas Püttner und sein Vereinskollege Bernd Hofmann, der Mario Menzel auch als Sportlehrer kannte, die Idee zu einer Gedenkveranstaltung. „Das tun, was auch Mario am liebsten gemacht hat und dabei anderen helfen“, sagt Püttner. Denn der Erlös aus Startgeld und dem Verkauf von Speisen und Getränken sollte der Stiftung Deutsche Kinderkrebshilfe zugute kommen. Zwölf Teams waren beim Auftaktturnier am Start. Mehr als 80 Teilnehmer und Zuschauer waren es bereits ein Jahr später.

Stiftung Deutsche Kinderkrebshilfe

Die Stiftung Deutsche Kinderkrebshilfe wurde 1996 von der Deutschen Krebshilfe gegründet und steht Betroffenen mit Rat und Tat zur Seite.

Sämtliche Aktivitäten werden ausschließlich aus Spenden finanziert.

Dazu gehören der Ausbau von Kinderkrebs- und Nachsorgezentren, die Förderung von Forschung und die Entwicklung von Behandlungskonzepten.

Hinzu kommen Fortbildungsmaßnahmen und die Herausgabe von Informations- und Aufklärungsmaterial.

Wie 2015 wird es auch diesmal am Rand des Spielfeldes einen Infostand der Deutschen Stammzellenspenderdatei (DSSD) und für alle unter 40 Jahren die Möglichkeit zur Typisierung und Aufnahme in die Spenderdatei geben. Die Kosten hierfür trägt die DSSD. Der Erlös des Tages kommt erneut der Kinderkrebshilfe zugute.

Teilnehmer können sich ab 9 Uhr vor Ort registrieren lassen. Gegen 9.30 Uhr soll das erste Spiel beginnen. Gespielt wird in Mannschaften, die aus jeweils einem männlichen und weiblichen Spieler bestehen. Spieler, die keinen Partner haben, werden zu Teams. Die Startgebühr beträgt zehn Euro.

Von Uwe Klemens

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