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Markendorfer Deponiemauer wird bepflanzt

Wein ersetzt Kunstwerk Markendorfer Deponiemauer wird bepflanzt

So sehr die Markendorfer das putzige Graffito zwischen ihrem Ort und Jüterbog lieben, so traurig sind sie, dass der Zahn der Zeit so eifrig daran nagt. Erneuert wird das Bild auf der Deponie-Stützmauer nicht. Stattdessen lässt der Abfallzweckverband Wein über die Sache wachsen.

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Hamster und Co. sind bald nicht mehr zu sehen.

Quelle: Uwe Klemens

Markendorf. Der Schäferberg zwischen Jüterbog und Markendorf zählt mit seinen 135 Metern zu den höchsten Erhebungen des Flämings. Dass es sich dabei um eine rekultivierte Mülldeponie handelt, verrät eine Betonmauer , die entlang der B115 das Abrutschen der Aufschüttung verhindern soll.

Ende 2004 war die 161 Meter lange Mauer von Graffiti-Künstlern verschönert worden. Doch die einstige Pracht des Kunstwerkes ist verblasst und bröckelt. Wie es damit weitergeht, war Thema der jüngsten Ortsbeiratssitzung.

„Eine Erneuerung des Kunstwerks wäre toll“, wünschten sich gleich mehrere Markendorfer, die sich noch lebhaft an die Begeisterung der Einwohner während der Entstehungsphase erinnern können. Die Kunst-Baustelle wurde zum Pilgerort und die jungen Künstler mit Kaffee, Kuchen und warmen Mahlzeiten versorgt. Mit dem Kunstwerk, das heimische Tierarten – etwa possierliche Hamster – und die Jüterboger Stadtsilhouette zeigt, war man zufrieden.

„Auch ich fand das Bild gelungen“, sagt Lutz Pätzold im Rückblick. Als Vorsteher des Südbrandenburgischen Abfallzweckverbandes hatte er das Kunstwerk in Auftrag gegeben. Eine Erneuerung schließt er wegen der Kosten aus. Vor zwei Jahren wurden entlang der zwischen drei und vier Meter hohen Betonwand wilde Weinpflanzen gesetzt, die das Bauwerk in ein paar Jahren vollständig bedecken sollen. „Auch das wird irgendwann schick aussehen“, ist sich Pätzold sicher. 2 000 Euro hat der Verband für die Pflanzung und Aufwuchspflege gezahlt.

Von Uwe Klemens

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