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Markierung im Herzen von Luckenwalde

Geografischer Mittelpunkt Markierung im Herzen von Luckenwalde

Seit Sonntagnachmittag verrät eine Bodenplatte den geografischen Mittelpunkt von Luckenwalde. Bei einer kleinen Feier auf dem Parkplatz hinter dem Rathaus ist der Stadtmittelpunkt markiert worden. Mitarbeiter vom städtischen Bauhof setzten die Metallscheibe, die mit der Stadtsilhouette verziert wurde, in den Boden.

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Ekkehard Buß erläuterte sein Vorgehen zur Bestimmung des Stadtmittelpunktes, während Tobias Kubisch vom städtischen Bauhof letzte Vorbereitungen für das Einsetzen der Bodenplatte trifft.

Quelle: Tobias Bärmann

Luckenwalde. Am Sonntagnachmittag ist in einer kleinen Zeremonie auf dem Parkplatz hinter dem Rathaus mit einer speziellen Bodenplatte der geographische Mittelpunkt der Stadt Luckenwalde markiert worden.

Zahlreiche Interessierte wollten sich trotz des ungemütlichen nasskalten Wetters nicht entgehen lassen, wie Mitarbeiter des städtischen Bauhofs die etwa 35 Kilogramm schwere, kreisrunde Metallscheibe, verziert mit der Luckenwalder Stadtsilhouette, in den Boden einsetzten. Für die passende musikalische Untermalung sorgten die Kinder des Horts Regenbogen, die das Einlassen der Platte mit dem Luckenwalde-Lied begleiteten.

Verantwortlich für die rechnerische Bestimmung des Mittelpunktes war Ekkehard Buß vom Stadtplanungsamt. Vor dem Einsetzen der Tafel erläuterte er sein diesbezügliches Vorgehen und mit welchen Schwierigkeiten er dabei zu kämpfen hatte. Letztere betrafen zum einen methodologische Aspekte und zum anderen die Frage, welche Fläche denn eigentlich die Bezugsgröße der Berechnungen darstellen sollte. Je nach Methode und Gebiet konnte Ekkehard Buß 18 verschiedene Stadtmittelpunkte bestimmen. Letztendlich einigte sich die zuständige Arbeitsgruppe auf die Stelle hinter dem Luckenwalder Rathaus, die mithilfe der Kreismethode und anhand des alten Stadtgebietes, also noch ohne Kolzenburg und Frankenfelde, ermittelt wurde.

Diese Entscheidung begründete Ekkehard Buß mit dem folgendem Wunsch der Verantwortlichen: „Wir wollten einen Mittelpunkt zu finden, mit dem alle leben können.“ Der jetzige Ort sei für jeden leicht zugänglich und bilde mit seiner Nähe zum Rathaus und dem Marktplatz zudem nicht nur den rechnerischen, sondern auch den gefühlten Stadtmittelpunkt. Bei den Zuschauern kam die neue Markierung jedenfalls sehr gut an. Wie Zwölftklässler Moritz Adam vom Friedrich-Gymnasium hielten viele die Aktion für „eine gute Sache“.

Im Anschluss an das Einsetzen der Bodenplatte boten Dietrich Maetz, Dorit Neugebauer und Renate Taulin einige Führungen durch die Luckenwalder Innenstadt an, bei denen die interessierten Teilnehmer viel Neues über das älteste Stadtgebiet rund um den nun festgelegten Stadtmittelpunkt erfahren konnten. Die für die Rundgänge eventuell nötige Stärkung gab es unter anderem am Kuchenstand des Abiturjahrgangs des Friedrich-Gymnasiums.

Wer eigentlich genau die Idee zur exakten Bestimmung des Stadtzentrums in Luckenwalde hatte, ließ sich nicht mehr herausfinden. Gewissheit herrscht lediglich darüber, dass das Thema bereits vor drei Jahren in der allerersten Sitzung der Projektgruppe zur Vorbereitung des diesjährigen Stadtjubiläums angesprochen wurde.

Von Tobias Bärmann

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