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Teltow-Fläming Marode Bäume gefällt
Lokales Teltow-Fläming Marode Bäume gefällt
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00:16 07.03.2017
Auch diese Birken an der Gorkistraße waren marode. Quelle: Abromeit.
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Ludwigsfelde

„Warum müssen denn überall so viele Bäume weg?“ oder „Unsere Stadt war mal so schön grün. . .“ Solche Sätze sind in den vergangenen Wochen in Ludwigsfelde nicht nur am Rande von Ausschusssitzungen oder von Anwohnern etwa der Thälmannstraße zu hören, vor deren Haustüren gesägt und geschnitten wurde.

Inselmann: Die üblichen Bewirtschaftungsmaßnahmen

Für Fachleute wie Bernd Inselmann, Sachbearbeiter Baum- und Grünflächenpflege im Kommunalservice der Stadt und bekennenden Baumfreund, ist das kein Beinbruch, sondern jetzt zu Frühlingsbeginn völlig normale Pflege. Er sagt: „Das sind die üblichen Bewirtschaftungsmaßnahmen, die jedes Jahr bis zum Beginn der Vegetationsperiode abgeschlossen sein müssen.“

Pflicht zur Verkehrssicherung

Dieser Termin ist Ende Februar und für Firmen, Behörden, Grundstücksbesitzer und Kommunen verbindlich. Bis dahin müssen marode Bäume und Sträucher gefällt sein. Grundstückseigentümer haben damit vor allem ihrer Verkehrssicherungspflicht nachzukommen. „Das ist für Außenstehende manchmal schwer zu verstehen, aber leichtfertig und ohne Prüfung wird kein Baum gefällt“, erklärt Inselmann. Er verweist außerdem auf Ausgleichsgesetze, wenn für Baumaßnahmen Bäume weichen müssen. Im Stadtgebiet von Ludwigsfelde sind jüngst an der Thälmannstraße 14 Berg-Ahörner gefällt worden. Bei den Anwohnern kam an: Sie hätten nur fallen müssen, weil die Straße einheitlich bepflanzt werden soll.

Kopfbäume werden ersetzt

Bernd Inselmann erklärt: „Das waren überalterte und marode Kopfbäume, die eine mit speziellem Schnitt erreichte, kompakte Kopfform haben. Die hätten wir auf jeden Fall wegnehmen müssen.“ Davon stehen zwischen Potsdamer Straße und Kreisverkehr noch mehr an der Thälmannstraße. Nach und nach sollen sie alle von kleinkronigen Bäumen ersetzt werden, so Inselmann. Ebenso hat das Wohnungsunternehmen Vonovia (ehemals uGagfah) im Dichterviertel marode Bäume fällen lassen, vor allem an der Gorkistraße. Des Weiteren ließ die Stadt in den zurückliegenden Wochen Kiefern fällen, so in den Waldgebieten am Bauhof Straße der Jugend, an der Ecke Brandenburgische/Albert-Schweitzer-Straße, 15 Bäume zwischen dem Ärztehaus Straße der Jugend und ASB-Heim oder zwischen Stadtaktivpark und Westverbinder. „Dabei handelt es sich neben der Verkehrssicherungspflicht auch um Forsthygienemaßnehmen“, so der Sachgebietsleiter. Dort waren Nester des Kiefernprachtkäfers gefunden worden. Die Larven dieses Schädlings fressen Gänge in geschwächte Bäume, die dann auch von anderen Insekten heimgesucht werden.

Von Jutta Abromeit

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