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Teltow-Fläming Martha sucht ein Zuhause
Lokales Teltow-Fläming Martha sucht ein Zuhause
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07:25 27.11.2015
Tierheim-Mitarbeiterin Kathrin Schön mit Katze Martha. Quelle: Margrit Hahn
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Luckenwalde

Die Pfötchen von Martha stecken in pinkfarbenen Verbänden. Was genau mit der Katze passiert ist, lässt sich nicht sagen. Es könnte ihr jemand vorsätzlich die Pfoten verbrannt haben. Vielleicht ist sie aber auch bei einer ihrer Erkundungstouren auf eine heiße Herdplatte getreten. Die Verbrennungen waren so stark, dass sie an allen vier Pfoten operiert werden musste.

In den kommenden Tagen wird Martha im Luckenwalder Tierheim „Am Bürgerhof“ noch ein wenig aufgepäppelt. Mitte Dezember könnte sie dann in liebevolle Hände abgegeben werden. Wer schon jetzt Kontakt zu ihr aufnehmen möchte, hat dazu im Tierheim Gelegenheit.

Spielen mit Martha. Quelle: Margrit Hahn

Kathrin Schön arbeitet ehrenamtlich im Tierheim. Sie hat in den vergangenen Jahren viele schlimme Dinge bei Tieren miterleben müssen. „Für mich ist es immer wieder furchtbar, mit ansehen zu müssen, wenn Tiere ausgesetzt werden und leiden müssen“, sagt sie. Bei Martha handelt es sich um eine schwarze, etwa fünf Jahre alte Katze. Sie ist sehr lieb, zutraulich und stubenrein. Sie wurde am 17. November in der Anhaltstraße in Luckenwalde aufgegriffen und ins Tierheim gebracht. „Als sie zu uns kam, war sie abgemagert bis auf die Haut“ berichtet Kathrin Schön. Kein Wunder, dass sie jetzt alles nachholen will und ziemlich verfressen ist. Momentan wiegt sie anderthalb Kilo.

Martha ist aber nicht das einzige Samtpfötchen, das vermittelt werden will. Auch Kater Peti wartet auf ein schönes Zuhause. Dem Kartäuser-Kätzchen Miezi wäre es ebenso zu wünschen, dass sich jemand findet, der es gut mit ihr meint. Sie wurde in Jüterbog in einem Hausflur zurückgelassen, nachdem die Mieter ausgezogen sind.

Das Veterinäramt brachte das Tier vor wenigen Tagen, zusammen mit einem Zettel. Auf dem stand, dass es sich um eine achtjährige, kas-trierte Katze handelt, die sehr menschenbezogen ist und viele Streicheleinheiten braucht. „Bisher hatte ich nicht viel Glück mit den Zweibeinern. Ich wurde hin- und hergeschoben, musste hungern und frieren. Zuletzt hauste ich im Hausflur.“

Von Margrit Hahn

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