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Mehr Flüchtlingskinder in Kitas

Jüterbog Mehr Flüchtlingskinder in Kitas

Intensive Kontakte zwischen deutschen Kindern und den jüngsten Bewohnern des Übergangswohnheims in der Großen Straße sind am Mittwoch bei einem Willkommens- und Sportfest geknüpft worden. Bislang geht nur ein Flüchtlingskind des Heims in eine städtische Kita. Nach den Sommerferien sollen weitere Kinder in Kitas betreut werden.

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Abdullah (10) und Pauline (7) gemeinsam an der Kletterwand.

Quelle: Peter Degener

Jüterbog. Mittagsschlaf oder lieber ein Fest mit ganz ungewöhnlichen Speisen und Spielgeräten? Diese Wahl fiel den Kindern der Jüterboger Kita „Spiel Mit“ am Mittwoch leicht. Zu Dutzenden besuchten sie lieber das Sport- und Willkommensfest im Übergangswohnheim für Flüchtlinge in der Großen Straße als die Augen zum Mittagsschlaf zu schließen.

Orientalisches Büfett beim Begegnungsfest

Dort wartete ein Büffet mit Speisen aus dem Orient, eine Hüpfburg und das Sportmobil der brandenburgischen Sportjugend auf die Kinder. Der sechsjährige Osama geht in die Kita in der Schlossstraße und hatte seine neuen Freunde in das Heim eingeladen.

Kontakte mit anderen Kindern als Schlüssel zur Integration

„Die Kontakte in der Kita sind ein Schlüssel für die Integration der Kinder“, sagt Heimleiterin Nadine Fischer. Bislang ist nur Osama in einer Kita untergebracht. Doch gerade werden Anträge für zehn weitere Kinder gestellt, die ab September in die städtischen Kindergärten gehen sollen. Fischer ist froh, dass dies nun unkompliziert von der Stadt ermöglicht werden soll. Bei den älteren Kindern hat die Evangelische Grundschule eine Vorbildrolle. „Die Schüler besuchen uns jeden Mittwoch und spielen mit unseren Kindern Fußball oder gehen Eis essen“, erzählt Fischer.

Kletterwand besonders beliebt

Am Mittwoch war vor allem die sechseinhalb Meter hohe Kletterwand im Hof beliebt, die Max Günther von der brandenburgischen Sportjugend aufgebaut hatte. Der 19-Jährige leistet dort gerade seinen Bundesfreiwilligendienst. „Wir werden sehr häufig in Übergangswohnheime eingeladen und haben mit der Wand sehr gute Erfahrungen gemacht“, berichtet er, „viele Flüchtlingskinder haben so etwas noch nie gesehen und klettern bei uns zum ersten Mal und wollen meist gar nicht aufhören.“

Von Peter Degener

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