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Mehr Flugzeuge – weniger Lärm-Beschwerden

Luckenwalde/Schönefeld Mehr Flugzeuge – weniger Lärm-Beschwerden

In Schönefeld starten 30 Prozent mehr Flugzeuge als noch vor einem Jahr. Die Zahl der Beschwerden hat gleichzeitig deutlich abgenommen, wie der Fluglärmbeauftragte des Kreises Teltow-Fläming berichtet. Die weitaus meisten Beschwerden kommen inzwischen aus Berlin und Dahme-Spreewald.

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Patrick Strogies ist Fluglärmbeauftragter des Flughafens.

Quelle: MAZ

Luckenwalde. Die Zahl der Beschwerden über Fluglärm vom Flughafen Schönefeld ist „deutlich rückläufig“. Wie Patrick Strogies, Fluglärmbeauftragter beim Landkreis Teltow-Fläming, im Ausschuss für Regionalentwicklung und Bauplanung jüngst berichtete, sind die Beschwerden seit dem vergangenen Jahr massiv zurückgegangen.

Immer weniger Beschwerden aus Teltow-Fläming

Etwa 25 Beschwerden kamen zuletzt bei ihm an. Die Marke von 50 Beschwerden wurde zuletzt im Juli 2015 erreicht. Zum Vergleich: Als im Mai 2015 die Südbahn für mehrere Monate in Betrieb war, gab es über 200 Eingaben – davon fast die Hälfte aus Teltow-Fläming. Mittlerweile sind 90 Prozent Beschwerdeführer aus Berlin oder Dahme-Spreewald. „Dass es weniger Beschwerden gibt, heißt aber nicht, dass sich die Bewohner weniger belästigt fühlen“, ergänzte Strogies.

Zahl der Flüge um ein Drittel gestiegen

Die Zahl der Flugbewegungen hat seit 2015 um etwa 30 Prozent deutlich zugenommen, vor allem weil die Fluglinie Ryanair mehrere Flugzeuge nach Schönefeld verlegt hat. Für 2016 rechnet Strogies mit 95 000 Flugbewegungen und elf Millionen Passagieren. 2015 lag die Passagierzahl noch bei 8,5 Millionen.„So wird es wegen weiterer Flugzeugverlegungen weitergehen“, kündigte Strogies an.

Ryanair vermeidet Lärm und verbraucht dafür freiwillig mehr Sprit

Doch gerade Ryanair wird auch gelobt. „Die Piloten fliegen beim Start freiwillig ein Verfahren, dass mehr Sprit kostet und bei dem die Flugzeuge schneller an Höhe gewinnen“, so Strogies. Messungen hätten Lärmunterschiede von ein bis drei Dezibel ergeben. Das sei eine „echte Größenordnung“. Bei anderen Lärmschutz-Maßnahmen hoffe man auf Effekte im Bereich von Zehntel-Dezibeln. Die Flughafengesellschaft überlege laut Strogies sogar, ob Startgebühren künftig nach der Lautstärke beim Start gewichtet erhoben werden.

Von Peter Degener

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