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Teltow-Fläming Mehr Geld für die Jugendfeuerwehr
Lokales Teltow-Fläming Mehr Geld für die Jugendfeuerwehr
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17:20 21.02.2018
Löschgruppenführer Marcel Zimmermann (l.) und Vorgänger Siegfried Lehmann am alten Fahrzeug und altem Gerätehaus in Gadsdorf. Quelle: foto: Pechhold
Am Mellensee

Ein neues Fahrzeug und die passende Halle. Beides sollen die Gadsdorfer Feuerwehrleute in diesem Jahr bekommen. Weitere Investitionen für die Kameraden in den neun Ortsfeuerwehren der Gemeinde Am Mellensee sieht der Haushaltsentwurf 2018 vor.

„Für den Bau der Gadsdorfer Fahrzeughalle beantragen wir beim Land bis zum 9. März Fördermittel aus dem Kommunalen Infrastrukturprogramm“, sagt Bürgermeister Frank Broshog (parteilos). Die Halle koste 150 000 Euro, das mit Schläuchen und Einsatztechnik bestückte Logistik-Fahrzeug 120 000 Euro, so Gemeindebrandmeister Jens Giller. „Uns hilft also jeder Cent“, sagt Verwaltungschef Broshog. Wenn man keine Förderung bekomme, müsse man eben in den sauren Apfel beißen und die Halle komplett selbst bezahlen. „Das Geld dafür ist da“.

Einsatzzentrale wird technisch aufgerüstet

Seit 1958 müssen sich die Gadsdorfer mit ihrem viel zu kleinen Gerätehaus begnügen. Dort haben nur ein altersschwacher Barkas B 1000 und ein paar Geräte Platz. Die Einsatzkleidung der 19 aktiven Feuerwehrmitglieder hängt an einfachen Haken und wird bei feuchter Witterung klamm. „Damit hat es hoffentlich bald ein Ende“, freut sich der Löschgruppenführer Marcel Zimmermann auf die neue Halle.

Technisch aufgerüstet wird ein Raum im Sperenberger Gerätehaus, von dem aus Einsätze geleitet werden. Nach den Einsätzen in der stürmischen „Xavier“-Nacht habe man festgestellt, dass Nachholbedarf besteht, so Bürgermeister Broshog. Für die Einsatzzentrale seien ein Internet-Anschluss und ein weiterer Telefonanschluss geplant. Internet-Anschlüsse seien auch für alle anderen Gerätehäuser angedacht.

Abgassauganlage für Gerätehaus in Fernneuendorf

Weiter wolle man die Fahrzeughalle in Fernneuendorf nachrüsten, so Broshog. „Hier wird eine rund 7500 Euro teure Abgassauganlage eingebaut“, so Gemeindebrandmeister Giller. Das sei zwingend vorgeschrieben, weil die Einsatzkleidung in der Halle hänge. „Ohne so eine Anlage werden die Kameraden und die Kleidung mit schädlichen Abgasen eingenebelt, wenn das Auto gestartet wird.“ Broshog zufolge stehen auch die überfällige Renovierung von Schulungsraum und Küche der Feuerwehr in Kummersdorf-Alexanderdorf an.

Finanziell deutlich besser als bisher wird die Jugendfeuerwehr ausgestattet. Dafür hatte sich Gemeindejugendwart Andreas Thiele wie berichtet in einem Brief eingesetzt, der an sämtliche Fraktionen in der Gemeindevertretung und alle acht Ortsvorsteher gerichtet war. Thiele kritisierte, dass die Zuschüsse für die Jugendfeuerwehr seit dem Gründungsjahr 2004 nicht erhöht worden seien. Jährlich stünden 400 Euro zur Verfügung. Deshalb sei man stets auf Spenden angewiesen. Aber auch die reichten nicht aus, um jedes neue Mitglied einzukleiden und viele verschlissene Schutzhelme zu ersetzen. „Wir wollen der Jugendfeuerwehr in diesem Jahr 5000 Euro und in den darauf folgenden Jahren jeweils 3000 Euro zur Verfügung stellen“, kündigte Bürgermeister Broshog an. Nichts sei schlimmer, als wenn man jungen Leuten sagen müsse: „Wunderbar, dass du dich für die Feuerwehr interessierst. Aber wir können dich leider nicht einkleiden.“

Von Frank Pechhold

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