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Mehr Ideen als Platz in Klein Schulzendorf

Ortsteil von Trebbin putzt sich heraus Mehr Ideen als Platz in Klein Schulzendorf

Ideen gibt es viele in Klein Schulzendorf, wie man den Ort verschönern kann. Allein die Fläche hinter Spielplatz und Feuerwehr dürfte nicht ausreichen, um alle Ideen schon vom Platz her umzusetzen. Und am Geld wird es wohl auch fehlen wie beim Gemeindehaus, das man gern in die Kita verlegen würde, wenn die ein neues Domizil bekäme.

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Spielplatz Klein Schulzendorf

Quelle: Hartmut F. Reck

Klein Schulzendorf. Wenn es um ihr Dorf geht und was man daraus alles machen könnte, sprudelt es aus Marion Schmidt nur so heraus. Die gebürtige Nunsdorferin hat 1992 hier eingeheiratet und ist seit 2008 Ortsvorsteherin und mittlerweile auch Vorsitzende des Heimatvereins Klein Schulzendorf.

 Eine schöne Ecke in Klein  Schulzendorf mit Erweiterungspotenzial

Eine schöne Ecke in Klein Schulzendorf mit Erweiterungspotenzial. Ortsvorsteherin Marion Schmidt vor dem schönen Spielplatz.

Quelle: Hartmut F. Reck

Dieser feiert 2016 sein zehnjähriges Bestehen und wird das beim Dorffest am 6. August mit einem speziellen Jubiläumsstand würdigen. Vorbereitet wird der jährliche Höhepunkt des Dorflebens schon jetzt. Daran beteiligt sind neben dem Ortsvorstand und dem Heimatverein der Seniorenklub, die Freiwillige Feuerwehr, deren Förderverein und einige Privatleute.

Vor dem Abriss gerettet

Gegründet wurde der Heimatverein 2006, um für solche Dorffeste Spenden einsammeln zu dürfen. Aber nicht nur darum geht es den etwa 40 Mitgliedern. Ihnen gelang es damals, „die Baracke“, wie der alte Flachbau genannt wird, vor dem Abriss zu retten. Dort befindet sich jetzt der Gemeinderaum, wo ganz früher mal ein Gefängnis war.

 Das Gemeindehaus, genannt „Die Baracke“, wird gut genutzt

Das Gemeindehaus, genannt „Die Baracke“, wird gut genutzt. Nur fehlt es an Platz für das Archiv. Früher diente es mal als Gefängnis.

Quelle: Hartmut F. Reck

Der Raum wird gut genutzt. Dort treffen sich einmal wöchentlich die Senioren zu ihrem Spielenachmittag und die Jugendlichen zum Jugendklub. Sonnabends ist er oft vermietet für Privatfeiern. Außerdem dient er als Treffpunkt für den Ortsbeirat und als Wahlbüro.

Wohin mit dem Dorfarchiv?

Doch wohin mit dem Dorfarchiv? Inzwischen erforscht der Heimatverein die Dorfgeschichte und hat schon einige Dokumente zusammengetragen. Doch es fehlt am Platz, um alles gesichert unterzubringen. „Wenn ich mir etwas wünschen dürfte“, sagt Marion Schmidt, „wäre das die Fertigstellung des Rohbaus neben der Kita.“ Dann könnte nämlich die Kita umziehen. Denn dort wäre alles ebenerdig und es gäbe mehr Räume für die kleinsten Dorfbewohner. Der Verein könnte dann in die alte Kita ziehen. Aber das alles würde schätzungsweise 300 000 Euro kosten.

 Noch ist es eine wilde Weide gleich hinter Spielplatz und Feuerwehr

Noch ist es eine wilde Weide gleich hinter Spielplatz und Feuerwehr. Nach den Plänen der Klein-Schulzendorfer könnte hier ein Pavillon als Jugendtreff und ein Boulefeld für alle Altersgruppen entstehen.

Quelle: Hartmut F. Reck

Am liebsten würde die Ortsvorsteherin auch das öffentliche Areal hinter der Feuerwehr und dem schön gestalteten Spielplatz erweitern. Dort befindet sich eine etwas verwilderte Weide, die in Gemeindebesitz ist. „Die kann man doch schön gestalten mit einem Volleyballplatz und mit einem Pavillon für die Jugendlichen“, befindet Marion Schmidt, „damit sie sich nicht weiter an den beiden Bushaltestellen des Dorfes treffen.“ Einen eigenen Jugendklub gibt es leider nicht, nachdem der alte angezündet wurde – wahrscheinlich von Einbrechern. Deshalb sollte der Pavillon möglichst aus Metall sein, wünscht sich Marion Schmidt. Schließlich sollen sich die Jugendlichen im Ort wohlfühlen, damit sie auf Dauer auch dort bleiben.

Im Juni will man näher darüber nachdenken, was man alles aus der Fläche machen kann. Dabei sollen auch die Jugendlichen miteinbezogen werden. „Eigentlich habe ich ja noch viel mehr Ideen“, sagt Marion Schmidt, „aber dafür wird der Platz nicht reichen.“ Und das Geld wohl auch nicht.

Derzeit hat das Dorf 588 Einwohner. Mit den Bewohnern der Neubausiedlung Heidepark gibt es keine Berührungsängste mehr. Viele haben sich niedergelassen.

Von Hartmut F. Reck

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