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Mehr Licht, weniger Strom

Gemeinde setzt auf LED-Laternen Mehr Licht, weniger Strom

Die Gemeinde Niederer Fläming stellt ihre Laternen auf LED-Technik um. Den Anfang macht der Ortsteil Sernow. Mit den 24 Laternen im Dorf soll getestet werden, wie viel Strom sich tatsächlich sparen lässt. Die Beleuchtung der Straßen wird auf jeden Fall besser.

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Die Masten in Sernow bleiben, die Leuchtmittel werden getauscht.

Quelle: Peter Degener

Sernow. Es gibt nur 24 Laternen in Sernow, doch schon Ende März sollen diese ein ganz neues Licht auf den Ortsteil der Gemeinde Niederer Fläming werfen. Statt dem orangefarbenen Leuchten der Natriumdampflampen soll künftig weißes Licht aus Leuchtdioden (LED) die Straßen und Wege erhellen. In Sernow wird die Umstellung der Straßenbeleuchtung für die gesamte Gemeinde auf LED-Leuchtmittel getestet. Das hat der Hauptausschuss in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen.

Die Umrüstung hat zwei Effekte: „Wir wollen Stromkosten sparen und gleichzeitig eine bessere Ausleuchtung der Straße erreichen“, fasste Bürgermeister David Kaluza (parteilos) die Beschlussvorlage zusammen. Da in Sernow nur die Leuchtmittel und keinerlei Masten getauscht werden müssen, sei die Umrüstung sehr kostengünstig. 1850 Euro sind dafür eingeplant. Weil der Stromverbrauch für die Beleuchtung auf weniger als ein Drittel sinken soll, würden jährlich 1480 Euro an Stromkosten gespart. Die Investition könnte sich deshalb bereits nach 15 Monaten gelohnt haben.

Das LED-Licht soll im Gegensatz zu den alten Leuchtmitteln laut Kaluza „kräftiger und heller“ sein, obwohl die abgestrahlte Lichtmenge deutlich reduziert wird. Im Ortsinneren beträgt diese auf Empfehlung des Herstellers nur noch 2500 statt 5600 Lumen. Die Verbesserung der Ausleuchtung wird vor allem durch eine hellere Farbe des Lichts erreicht. Die Lampen strahlen künftig „neutralweiß“.

„Wir testen für ein paar Monate, ob die Leuchtmittel wirklich den angegebenen Spareffekt haben und welche Lichtfarbe für die beste Ausleuchtung sorgt“, sagte Bauamtsleiter Torsten Braune der MAZ. Dann sollen langfristig auch die übrigen 534 Lichtpunkte in den anderen 22 Ortsteilen durch effiziente LED-Leuchtmittel ersetzt werden.

Von Peter Degener

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