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Mehr Plätze für Kita „Sonnenblume“ geplant

Trebbin Mehr Plätze für Kita „Sonnenblume“ geplant

Auch Trebbin wird in Zukunft nicht ohne zusätzliche Kitaplätze auskommen. Der Bedarf wird auf bis zu 120 Plätze geschätzt. Deshalb plant die Stadt an der Kita „Sonnenblume“ einen Erweiterungsbau für zwei Millionen Euro und hofft auf Fördermittel.

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Für die Trebbiner Kita „Sonnenblume“ ist im Jahr 2019 ein Erweiterungsbau um 60 Plätze geplant.

Quelle: Elinor Wenke

Trebbin. Über kurz oder lang werden auch in Trebbin mehr Kitaplätze gebraucht, als derzeit vorhanden sind. Deshalb plant die Stadt einen Erweiterungsbau an der Awo-Kindertagesstätte „Sonnenblume“, Am Sportplatz. Die Kosten werden auf knapp zwei Millionen Euro geschätzt. Ohne Fördermittel wird das Vorhaben nicht zu stemmen sein. Deshalb ist die Baumaßnahme auch erst für das Haushaltsjahr 2019 geplant. Der Bauausschuss der Stadtverordneten stimmte dem Vorhaben auf seiner Sitzung am Montagabend einstimmig zu.

„Angesichts der erwarteten Bevölkerungs- und Geburtenentwicklung brauchen wir zusätzliche Betreuungsplätze für Kinder von der Geburt bis zum Schuleintritt“, sagte Bürgermeister Thomas Berger (CDU). Er rechnet mit einem Bedarf von 120 Zusatzplätzen. 60 will die Stadt selbst schaffen, „für die anderen 60 sind wir mit privaten Trägern im Gespräch“, so Berger. Die Kita „Sonnenblume“ sei im Trebbiner Bereich die einzige Einrichtung mit einer Erweiterungskapazität. Bisher verfügt die Kita „Sonnenblume“ über 85 Plätze.

Eigenanteil liegt bei knapp 200 000 Euro

Die Stadt Trebbin erhofft sich eine 90-prozentige Förderung aus dem Programm der Kinderbetreuungsfinanzierung 2017 bis 2020. „Den Fördermittelantrag haben wir schon gestellt, die Frist endete im August“, erklärte Berger. Man benötige aber einen Grundsatzbeschluss der Stadtverordneten, dass das Vorhaben gewollt ist und die Eigenmittel bereitgestellt werden. Die liegen bei zehn Prozent der Investitionskosten und damit immerhin bei knapp 200 000 Euro.

Ausschussvorsitzender Ralf Marschall (CDU) zeigte sich zunächst skeptisch: „Der Bedarf an Kita-Plätzen steigt in den Ortsteilen genauso“, sagte er, „wenn wir so viele zusätzliche Plätze an einem Trebbiner Standort konzentrieren, ziehen wir Kinder aus den Ortsteilen ab.“

Keine Erweiterungskapazitäten in den Ortsteilen

Berger sieht das anders. „Wir behalten doch alle anderen Kitas in den Ortsteilen auch“, sagte er und verwies darauf, dass der Zusatzbedarf in den Dörfern nicht so hoch sei wie in der Stadt. „Trebbin ist der Schwerpunkt und in den Ortsteilen haben wir die Erweiterungskapazitäten nicht.“

Für Christian Heller (CDU) steht fest: „Man darf sich doch die Chance auf eine 90-prozentige Förderung nicht entgehen lassen.“ Auch Uwe Mertin (Neue Liste) wollte nicht lange weiterdiskutieren. „Das ist doch die einzig richtige Entscheidung, für das Vorhaben zu stimmen“, sagte er.

Thomas Berger relativierte die Situation: „Wir sind mit den Fördermitteln noch lange nicht am Ziel. Denn auch der Landkreis muss die Maßnahme zunächst als prioritär einschätzen.“ Die Stadt Trebbin stehe in der Riege der Antragsteller nicht allein. Am Mittwoch, dem 27. September, entscheiden die Stadtverordneten über den Grundsatzbeschluss.

Von Elinor Wenke

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