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Mehr Platz für Firmenansiedlungen

Jüterbog Mehr Platz für Firmenansiedlungen

Seit 25 Jahren wird das Jüterboger Gewerbegebiet „Luckenwalder Berg“ entwickelt. Rund 500 Arbeitsplätze sind laut Stadtverwaltung auf dem Gelände seitdem entstanden. Derzeit wird mit mehreren Firmen um große Flächen verhandelt, so dass die Stadt Jüterbog bereits Ausschau nach neuen geeigneten Flächen hält.

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Das Gewerbegebiet Luckenwalder Berg in Jüterbog an der B101.

Quelle: Stadt Jüterbog

Jüterbog. Im Jüterboger Gewerbegebiet „Luckenwalder Berg“ könnte es eng werden. Mit drei Unternehmen ist die Stadt laut Bürgermeister Arne Raue (parteilos) derzeit in Verhandlungen. Bei erfolgreichen Verkäufen würden über 90 Prozent des 33,5 Hektar großen Gewerbegebiets belegt sein. Zuletzt war sich die Stadt mit zwei Firmen aus den Bereichen Feinmechanik und Nahrungsmittelproduktion einig geworden – allerdings haben sich die Unternehmen noch nicht angesiedelt.


Monika Nagel ist in der Verwaltung für den Bereich Wirtschaftsförderung verantwortlich. Im Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing hat sie nun über die Entwicklung des Areals „Luckenwalder Berg“ berichtet. Fast 25 Jahre sind seit dem Beschluss der Jüterboger Stadtverordneten für das Gewerbegebiet vergangen. Neben der Aufstellung des Bebauungsplans im Dezember 1991 und dem Ankauf der Flächen von Treuhand, Liquidatoren und etwa 20 Privatleuten, was bis etwa 1994 dauerte, bemühte sich die Stadt Jüterbog um Fördermittel für die Erschließung des Geländes.

Insgesamt 33 Firmen wurden seitdem angesiedelt, wobei es auch einige Insolvenzen gab. Etwa 500 Arbeitsplätze sind in dem Gewerbegebiet entstanden. Insgesamt 20 Millionen Euro wurden investiert, über sechs  Millionen Euro durch die Stadt. „Es ist damit vergleichbar mit dem Biotechnologiepark in Luckenwalde“, sagte Nagel. Dort gäbe es auf etwas kleinerer Fläche ebenfalls rund 500 Arbeitsplätze.

Ausschreibung für Potenzialanalyse

Derzeit erarbeitet die Verwaltung eine Ausschreibung, um zuerst eine Bestandsanalyse und anschließend eine Potenzialanalyse vorzunehmen. Dafür sind in diesem und dem nächsten Jahr 35 000 Euro nötig. „Dadurch erfahren wir, wo es realistische Entwicklungsmöglichkeiten gibt“, so Nagel.

„Es gibt noch nutzbare Lücken im Stadtgebiet, etwa an der Baruther Chaussee“, sagte Nagel auf Nachfrage von Stadtverordneten. Im September soll es Gespräche mit der Brandenburgischen Boden-Gesellschaft (BBG) geben, die große Flächen in Forst Zinna verwaltet. Diese sind laut Nagel im Landesentwicklungsplan für Gewerbe vorgesehen.

Keine Fortschritte gebe es an der Bülowstraße. Dort sei mit 70 Hektar viel Platz, auf dem bereits ein Solarpark und eine Biosgasanlage angesiedelt sind. „Doch das Land ist in Privathand und man konnte sich bislang bei der Erschließung nicht einigen, deshalb stagniert es dort“, so Nagel.

Von Peter Degener

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