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Teltow-Fläming Mehr Unfälle, weniger Tote
Lokales Teltow-Fläming Mehr Unfälle, weniger Tote
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17:03 21.03.2018
Die Zahl der Unfälle im Landkreis Teltow-Fläming (hier im vergangenen September in Mahlow) ist laut Polizeistatistik im vergangenen Jahr gestiegen. Quelle: aireye
Luckenwalde

Die Polizei der Inspektion Teltow-Fläming musste im vergangenen Jahr weniger Straftaten verfolgen – und konnte gleichzeitig mehr Verbrechen aufklären. Dies ergibt sich aus der aktuellen Kriminalitätsstatistik, die am Mittwoch in Brandenburg/Havel vorgestellt wurde.

Bezogen auf die Inspektion Teltow-Fläming wurden insgesamt 10 834 Straftaten gezählt. Das sind genau 26 weniger als im Vorjahr. Die Aufklärungsquote stieg von 52,6 auf 55,4 Prozent. „Auch in diesem Jahr haben wir uns wieder vorgenommen, die erreichten Ziele auf einem guten Niveau beizubehalten oder sogar zu steigern“, sagte dazu Peter Meyritz, Leiter der Kriminalpolizei der Direktion West, zu der unter anderem der Kreis Teltow-Fläming gehört.

Zunahme an Gewalttaten

Während die Zahl der Diebstahlsdelikte im selben Zeitraum im Kreisgebiet deutlich sank (von 4538 auf 4192 Fälle), gab es bei der Gewaltkriminalität eine leichte Zunahme (von 331 auf 340). Bei Rauschgiftkriminalität (von 465 auf 527) und Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (von 85 auf 120 Fälle) waren ebenfalls Steigerungen zu verzeichnen.

Auf den Straßen von Teltow-Fläming ging es im vergangenen Jahr laut der Statistik der Polizei nicht unbedingt sicherer zu. So stieg die Zahl der Verkehrsunfälle von 5076 im Jahr 2016 auf 5158 im vergangenen Jahr; das entspricht einem Plus von 1,6 Prozent.

Während die Zahl der bei den Unfällen Verletzten ebenfalls stieg (von 763 auf 776), sank die Zahl der Getöteten (von neun auf sechs) wie auch die der Schwerverletzten (von 200 auf 197).

Viele Wildunfälle

Bei den Hauptunfallursachen liegen die Wildunfälle mit 1058 weit vorn – auch wenn deren Zahl um 14 im Vergleich zum Vorjahr sank. Es gab weniger alkoholbedingte Unfälle (65 statt 80), ebenso verhielt es sich bei Betäubungsmitteln (fünf statt 13) und bei mangelndem Abstand (214 statt 252) sowie Baumunfällen (149 statt 163). Steigerungen gab es bei den Unfallursachen Geschwindigkeit (302 statt 297) und Vorfahrt (383 statt 362).

Die Zahl der im Straßenverkehr verunglückten Kinder wuchs ebenfalls. Waren es 2016 noch 57, wurden im vergangenen Jahr 78 gezählt; das entspricht einer Zunahme von 36,8 Prozent. Die jungen Fahrer zwischen 18 und 24 Jahren verursachten mehr Unfälle – 423 statt 398. Dabei kam wie im Vorjahr ein Mensch ums Leben. Die mehr als 65-Jährigen verursachten weniger Unfälle als im Vorjahr: 675 statt 679. Dabei gab es drei Tote, im Vorjahr verursachte diese Gruppe keine Verkehrstoten.

Von MAZonline

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