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Meisterin mit Brücken und Kronen

Luckenwalde Meisterin mit Brücken und Kronen

Seit 25 Jahren ist Sylvia Eckhardt aus Luckenwalde Zahntechnikermeisterin. Die Berufswahl hat sie nie bereut. Doch um die richtige Ausbildung zu finden, brauchte sie einen Schubs.

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Sylvia Eckhardt ist seit 15 Jahren Zahntechnikermeisterin.

Quelle: Margrit Hahn

Luckenwalde. Seit 25 Jahren ist Sylvia Eckhardt Zahntechnikermeisterin. Wenn sie sich heute noch einmal für einen Beruf entscheiden müsste, würde sie es genau wieder so machen. „Zähne sind nach wie vor der schönste Schmuck“, sagt sie.

„Nichts ahnend“ in den Beruf gestolpert

Schon als Kind war sie handwerklich sehr geschickt. Doch bei der Berufswahl brauchte sie einen Schubs in die richtige Richtung. Der entscheidende Vorschlag kam von ihrem Vater. Er hatte bei seinem Zahnarzt einen Zahntechniker bei der Arbeit beobachtet und sich überlegt, dass dies auch etwas für seine Tochter sein könnte. „Ich habe mich dann beworben und bin nichts ahnend eingestiegen“, erzählt Sylvia Eckhardt. Sie erlernte den Beruf der Zahntechnikerin von der Pike auf und hatte Freude daran. Formgefühl, Geschick und eine präzise Arbeitsweise bestimmten ihren Alltag.

Sylvia Eckhardt vor ihrem Meisterbrief

Sylvia Eckhardt vor ihrem Meisterbrief.

Quelle: Margrit Hahn

Sie begann noch mit einer Weiterbildung zur leitenden Zahntechnikerin, doch mit der Wende kam eine entscheidende Veränderung. Die Ausbildung in Halle an der Saale wurde vollkommen umgestellt, sodass alle Kriterien des Meisters erfüllt wurden. „Und wir waren die erste Meisterklasse. Als leitende Zahntechniker begonnen und als Meister abgeschlossen. Natürlich wurde das bundesweit skeptisch beäugt“, sagt die 56-Jährige, deren Arbeit als beste ausgezeichnet wurde.

Jubiläums-Treffen des Meisterkurses

Vor kurzem haben sich alle aus dem Meisterkurs wieder gesehen und ihr 25-jähriges Bestehen gefeiert. Bis auf eine Ausnahme sind alle ihrem Beruf treugeblieben. „Leider soll die Zahntechnikermeisterschule in Halle geschlossen werden“, bedauert Sylvia Eckhardt.

Ihre Meisterstücke stehen in der Vitrine im Dentallabor. Zwei Wochen hatte sie damals Zeit, um eine Total-Prothese, eine geteilte festsitzende Brücke aus Metalllegierung und Keramik, einen kombinierten Zahnersatz und eine Arbeit im Bereich der Kiefernorthopädie anzufertigen.

Die Abläufe der Arbeit blieben zwar gleich im Laufe der Jahre, aber Material und Technik haben sich verändert. Heutet arbeitet das Dentallabor, das seit 26 Jahren besteht und in dem 13 Mitarbeiter tätig sind, zum Beispiel mit 3-D-Druckern.

Von Margrit Hahn

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