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Teltow-Fläming Millionen für neue Leitungen
Lokales Teltow-Fläming Millionen für neue Leitungen
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00:26 17.03.2018
Die vom Wasserverband Region Ludwigsfelde (Warl) betriebene Kläranlage im Ludwigsfelder Gewerbegebiet Preußenpark. Quelle: Foto: Jutta Abromeit
Ludwigsfelde

Rund 3,5 Millionen Euro will der Wasserverband Region Ludwigsfelde (Warl) in diesem Jahr in sein Trink- und Schmutzwassernetz investieren. Das beschloss die Verbandsversammlung einstimmig. Damit steht fest, was in diesem Jahr in den Gemeinden Ludwigsfelde, Großbeeren und Trebbin sowie in Nunsdorf (Stadt Zossen) erneuert oder repariert wird.

Teile von Leitungen und Anlagen im Verbandsgebiet stammen noch aus dem Jahr 1920. Damit es bei der Versorgung von 32 500 Bewohnern mit Trinkwasser beziehungsweise der Entsorgung des Schmutzwassers von knapp 32 000 Einwohnern möglichst nicht zu Havarien kommt, sind unter anderem neue technische Lösungen sowie Reparaturen und Instandsetzungen nötig.

Neue Trinkwasseranlagen im GVZ Großbeeren

So läuft in Ahrensdorf am Jahresende die wasserrechtliche Genehmigung für die Kläranlage aus. Sie soll mit einer Überleitung in die Kläranlage Ludwigsfelde abgelöst werden. Dazu sind zusätzliche Abwasserdruckleitungen und Pumpwerksumbauten nötig. Das alles ist mit 582 000 Euro veranschlagt. Schmutzwasserkanäle und -ableitungen sind am Krankenhaus Ludwigsfelde nötig. Dafür werden mehr als 400 000 Euro gebraucht.

Die größte Ausgabe im Bereich Trinkwasser ist mit 225 000 Euro der Grundstückskauf für eine Druckerhöhungsanlage und einen Trinkwasserspeicher im Güterverkehrszentrum (GVZ) Großbeeren.

In Trebbin sollen die Trinkwasserversorgungsleitung und die Hauswasseranschlüsse in der Clauertstraße zwischen Weinberg und Ebelstraße erneuert werden. Dafür sind 183 000 Euro veranschlagt. „In Trebbin sind alte Stahl-Trinkwasserleitungen sanierungsbedürftig. Sie müssen wegen steigender Rohrbruchgefährdung ausgewechselt werden. Dabei fassen wir auch gleich noch nicht ausgewechselte Hausanschlüsse mit an“, erklärt Ralf Napiwotzki, der technische Leiter beim Warl.

Alte Faserzement-Leitungen werden erneuert

Rohrbruchgefährdet sind auch alte Faserzement-Leitungen in der Theater- und der Schulstraße in Ludwigsfelde. Auch dort gibt es noch nicht ausgewechselte Trinkwasserhausanschlüsse; sie werden ebenfalls erneuert. Für diese Maßnahmen sind 169 000 Euro im Investitionsplan vorgesehen.

Rohrbruchgefahr besteht auch für Trinkwasserversorgungsleitungen an der Bahnhofstraße im Trebbiner Ortsteil Thyrow, allerdings wegen der steigenden Verkehrsbelastung. Dort soll zur Sicherheit der Wasserversorgung außerdem eine Lücke in der Wilhelmstraße geschlossen werden; das alles wird 117 000 Euro kosten.

Des Weiteren gehört zu den Investitionskosten der Wasserwerk-Grundstückskauf in Groß Schulzendorf. Dort plant der Warl die Ablösung eines Pachtvertrags.

Von Jutta Abromeit

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