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Millionen für neue Wasserleitungen

Wasserverband Region Ludwigsfelde Millionen für neue Wasserleitungen

Die größte Investition in punkto Wasserleitungen plant der Wasserverband Region Ludwigsfelde dieses Jahr für ein neues Gewerbegebiet. In der Eichspitze Nord Ludwigsfelde sollen für rund 1,6 Millionen Euro Trink- und Abwasserleitungen gelegt werden.

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Eichspitze Nord – hier zwischen Anhalter Bahn, B 101 und dem Nordverbinder soll der erste Teil des neuen Gewerbegebietes entstehen.

Quelle: Abromeit

Ludwigsfelde. Das meiste Geld will der Wasserverband Region Ludwigsfelde (Warl) in diesem Jahr für die Erschließung des künftigen Gewerbegebietes Eichspitze Nord in Ludwigsfelde ausgeben. Mehr als 1,57 Millionen Euro sollen dort in das Verlegen von Trink- und Schmutzwasser-Leitungen des ersten Bauabschnitts zwischen Anhalter Bahn, Nordverbinder und B 101 investiert werden.

Investitionsplan einstimmig beschlossen

Die Verbandsversammlung des Warl beschloss am Dienstag sowohl den Wirtschafts- als auch den Investitionsplan 2017 einstimmig. Vorgesehen ist damit, insgesamt mehr als 5,7 Millionen Euro für Erschließungen und die Sanierung maroder Netzteile in der Region von der Berliner Südstadtgrenze bis zum Stadtgebiet Trebbin auszugeben.

Ein großer Posten betrifft ein Großbeerener Problem. Dort sollen mehr als 880 000 Euro für die Planung und den Bau von Anlagen ausgegeben werden, um die Wasserversorgung zu stabilisieren. Ralf Napiwotzki, der technische Leiter des Verbandes, erklärt: „Im Versorgungsgebiet Großbeeren kommt es an Tagen mit Verbrauchsspitzen zu Druckmangel. Im Ergebnis einer Trinkwassernetzberechnung ist mit dem Bau eines Trinkwasser-Gegendruckbehälters die Wasserversorgung langfristig stabilisierbar.“ Dieser Behälter soll ein Volumen von 1000 Kubikmetern haben.

Verbandsvorsteher: Auch kleine Maßnahmen wichtig

Für Verbandsvorsteher Hans-Reiner Aethner ist jede der Dutzenden Maßnahmen wichtig, auch wenn es „nur“ um drei- oder vierstellige Summen geht. „Natürlich ist ein neuer Dekanter (Vorrichtung im Klärbecken zum Separieren des Klärschlamms, d.Red.) im Klärwerk Ludwigsfelde wichtig, den müssen wir erneuern, damit er uns nicht ausfällt“, so Aehthner. Dafür sollen 350 000 Euro ausgegeben werden. „Doch auch Maßnahmen wie die Abwasserdruckleitung in Ludwigsfelde Nord haben eine große Bedeutung. Damit müssen wir das Abwasser dann nicht mehr durch die Stadt und damit nicht mehr durch die Pumpwerke Rheinstraße, Donaustraße und Bebelstraße schicken, sondern können sie direkt ins Klärwerk leiten“, so der Verbandsvorsteher. Weitere 400 000 Euro sind für die Sanierung von Schmutzwasserkanälen im Ludwigsfelder Stadtteil Nord geplant. In Löwenbruch sollen 16 Siedlungshäuser am Weinbergsweg ans Schmutzwassernetz angeschlossen werden, in Glau drei Grundstücke. In Klein Schulzendorf sind für die Schmutzwassererschließung im ersten Bauabschnitt Paulshöhe/Trebbiner Straße rund 430 000 Euro eingeplant, für die Erneuerung von Trinkwasserleitungen in Groß Schulzendorf 320 000 Euro. In Ludwigsfelde wird der Neubau der Taubenstraße fürs Um- und Neuverlegen von 64 Metern Schmutzwasserkanal genutzt, das spart allen Beeteiligten Kosten. Und Aethner sagt: „Unser Ziel ist es jedes Jahr wieder, bei sämtlichen Investitionen ohne Kreditaufnahme auszukommen.“

Von Jutta Abromeit

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