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Teltow-Fläming Millioneninvestition in Wohnraum
Lokales Teltow-Fläming Millioneninvestition in Wohnraum
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17:29 13.03.2018
2018 soll der Wohnblock Am Stadtweg saniert und umgebaut werden. Während der Arbeiten bekommen die Mieter Ersatzwohnungen. Quelle: Zielke
Rangsdorf

Ein Jahr lang hat der neue Eigenbetrieb Wohnen gebraucht, um die 160 kommunalen Wohnungen von der Wohnungsgenossenschaft Funk zurück unter das Dach der Gemeinde Rangsdorf zu bringen. Eigenbetriebs-Leiterin Manuela Wilke will demnächst eine Eröffnungsbilanz vorlegen.

Mieten werden erhöht

In Zukunft soll sich der Eigenbetrieb um das kümmern, wofür er Ende 2015 gegründet wurde: die Sanierung und den Bau preiswerter Wohnungen für Rangdorf, damit weniger betuchte Mieter nicht aus dem Ort verdrängt werden. Dazu braucht die Gemeinde Geld, das sie sich zum Teil von den Mietern holt. So beschloss der Hauptausschuss auf seiner jüngsten Sitzung einstimmig, die Mieten in den kommunalen Wohnungen schrittweise von 4,81 auf 5,50 Euro zu erhöhen. Damit orientiere man sich an dem, was der Landkreis für die Kosten der Unterkunft nach dem Sozialgesetzbuch empfiehlt. „Wir müssen nicht den Landkreis subventionieren“, sagt Bürgermeister Klaus Rocher (FDP). Zudem liege die letzte Erhöhung mittlerweile fast vier Jahre zurück.

Acht Millionen Euro Investitionen

Der erste Entwurf des Wirtschaftsplans sieht für den Zeitraum bis 2020 Investitionen von mehr als acht Millionen Euro vor – zum größten Teil finanziert durch Kredite. Um Wohnraum in Gebieten mit angespanntem Immobilienmarkt zu schaffen, hat das Land Brandenburg ein Förderprogramm mit der Investitionsbank des Landes (ILB) aufgelegt, das günstige Konditionen für Kommunen bietet.

Wohnblock am Stadtweg wird saniert

Als eine der ersten könnten die Mieter des Wohnblocks Am Stadtweg 6-12 von dem Millionen-Programm betroffen sein. Nachdem der Hauptausschuss sein grundsätzliches Einverständnis gab, steht 2018 eine komplette Umgestaltung des Plattenbaus bevor. Die Treppenhäuser sollen ganz verschwinden und durch Aufzüge ersetzt werden. „Wir brauchen barrierefreie Wohnungen“, sagt Klaus Rocher. Weil die Arbeiten so umfassend sind, will die Gemeinde die Mieter für die Zeit in Ersatzwohnungen unterbringen.

Familientreff muss eventuell umziehen

Ersatz könnte auch der DRK-Familientreff FIZ im Jütenweg bald brauchen. Das Gebäude wird wahrscheinlich zusammen mit den Baracken des ehemaligen Bauhofs abgerissen. Dort sollen zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 14 Wohnungen entstehen. Tassilo Soltkahn (CDU) hielt die ersten architektonischen Entwürfe zwar für verbesserungswürdig, war aber vom Quadratmeterpreis von 1850 Euro angetan. „Wenn wir das für diesen Preis bekommen, sollten wir es tun.“ Stephan Wilhelm (SPD) hielt die geplanten 90 000 Euro für die Außenanlagen für zu niedrig angesetzt. Er forderte, die Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen zu untersuchen und regte an, weitere Kreditoptionen, etwa die KfW, zu prüfen. „Die sind oft günstiger und haben ein weniger enges Korsett.“ Während die Hauptausschussmitglieder mit dem nüchternen Stil am Jütenweg mitgehen konnten, waren sie sich einig, dass an der Seebadallee 39 etwas Repräsentatives entstehen muss. „Etwas, das zur Seebadallee passt“, wie Jan Mühlmann-Skupien formulierte. Dort plant die Gemeinde ein Wohn- und Geschäftshaus, in dem das Familienangebot des DRK zunächst unterkommen soll.

Von Christian Zielke

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