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Mini-Werkstatt für Mopedschrauber

Werkbank und Werkzeug fehlen Mini-Werkstatt für Mopedschrauber

Moped schrauben macht gemeinsam großen Spaß. Deshalb will der Baruther Freizeittreff-Leiter Mathias Maiwald eine kleine Werkstatt einrichten, in der die jungen Clubgäste zuerst eine alte „Schwalbe“ wieder aufbauen. Bei der Umsetzung dieses Vorhabens setzt Maiwald auf die Unterstützung der Baruther, denn noch fehlen eine gut erhaltene Werkbank und Werkzeug.

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Enrico Linke, Freizeittreff-Leiter Mathias Maiwald, Nils und Nick Unger (v.l.) möchten eine kleine Moped-Werkstatt einrichten.

Quelle: frank pechhold

Baruth . An Mopeds schrauben und Spaß dabei haben. Das möchten Sozialarbeiter Mathias Maiwald mit den motorisierten jungen Gästen des von ihm geleiteten Baruther Freizeittreffs. Dort soll eine kleine Werkstatt entstehen. „Was uns fehlt, sind eine gut erhaltene Werkbank und Werkzeug wie Schraubenschlüssel, Schraubendreher, Zangen und Feilen“, sagt Maiwald. Vielleicht habe der eine oder andere Baruther noch eine Werkbank in der Scheune oder im Schuppen stehen. „Anruf genügt.“

Der Club-Chef möchte das neue Projekt „Moped bauen“ schnell anschieben. Und das obwohl der Treff bis zum Umzug in das im Bau befindliche Hortgebäude noch für rund ein Jahr in der Schule untergebracht ist und nur aus zwei kleinen Zimmern besteht. „Zum Mopedschrauben würde man uns einen weiteren Raum zur Verfügung stellen“, sagt Maiwald. Vorgesehen ist, den Fußboden der Mini-Werkstatt mit einer stabilen, ausgelegten Folie zu schützen.

Ein Baruther will den Jungen ein in seine Einzelteile zerlegtes Moped „Schwalbe“ zum Basteln zur Verfügung stellen. Was aus dem wieder zusammengebauten Zweirad wird, steht noch nicht fest. Vielleicht stelle man die „Schwalbe“ dem Heimatverein als Schauobjekt zur Verfügung, so Maiwald. „Oder der Teilespender nimmt das Moped gegen einen Obolus für den Freizeittreff wieder zurück.“

Das mit der „Schwalbe“ sei eine gute Idee, meint Treff-Besucher Nils Unger. „Da können wir uns beim Mopedbauen die Zeit vertreiben.“ Und das auch noch für einen guten Zweck. „Da kann ich auch mein Wissen einbringen“, sagt Nils Bruder Nick Unger. Erst vor zwei Tagen habe er mit seinem Vater den Motor an seinem Moped gewechselt. „Das war schon ein bisschen Arbeit.“ „Gemeinsam Schrauben macht Spaß“, sagt Enrico Linke. Die „Schwalbe“ kriege man schon wieder zum Laufen.

Sobald Werkbank und -zeug da sind, soll es los gehen. Ältere Jugendliche, die „tierisch fit im Schrauben sind“, würden die jüngeren Mopedbastler unterstützen, sagt Mathias Maiwald. Was aus der improvisierten Moped-Werkstatt werde, wenn der neue Hort steht und der Treff dort einzieht, sei schon klar. „Dort könnten wir vorübergehend in einem großen Raum schrauben, für den es noch kein Nutzungskonzept gibt“. Langfristig müsste man Räume für eine richtige kleine Werkstatt finden. „Das hängt alles davon ab, wie groß das Interesse der Treff-Gäste am Mopedschrauben ist.“

Kontakt: Mathias Maiwald,  01  74/9 51 46 45; freizeittreff@stadtbaruthmark.de; Facebook: Freizeittreff Baruth Mark.

Von Frank Pechhold

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