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Teltow-Fläming Minibettchen aufgebaut, Spielregale eingeräumt
Lokales Teltow-Fläming Minibettchen aufgebaut, Spielregale eingeräumt
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13:31 27.02.2016
Am Montagmorgen werden die letzten Umzugs-Lkws verschwunden und alle Möbel und Spielgeräte am richtigen Ort sein. Quelle: Uwe Klemens
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Jüterbog

Die bunten Minibettchen stehen ordentlich an der Wand, das Plastikgeschirr ist im Regal verstaut und das Spielzeug wartet in den Regalen. Drei Tage lang haben die Mitarbeiterinnen der Jüterboger Kindertagesstätte „Spiel mit“ und ihre Helfer gebraucht, um den Umzug der Einrichtung vom Neumarkt in ihr angestammtes Quartier zu bewerkstelligen. Am Montag wird das komplett sanierte Gebäude von den Kindern in Besitz genommen. Eineinhalb Jahre lang haben sie auf diesen Tag warten müssen.

Die Kita „Spiel mit“ in Jüterbog. Quelle: Uwe Klemens

Schon jetzt ist klar, dass sowohl die Kinder, als auch ihre Erzieherinnen von den neuen Räumen begeistert sind. Mehrfach haben sie in den vergangenen Monaten die Baustelle besucht und geschaut, welche ihrer Ideen von den Bauleuten umgesetzt wurden. Farbenfroh gestaltete Wände, Spiel- und Schlafpodeste oder Höhlen zum Verstecken hatten sie vorab auf ihre Wunschzettel gemalt. Auch von den Eltern waren zahlreiche Anregungen für die Gestaltung der Räume und des Außenbereiches gekommen.

„Die Zusammenarbeit mit Peter Müller hat wunderbar funktioniert“, sagt Kita-Leiterin Andrea Mehler-Hannemann. „Wo es ging, hat sich der Architekt darum bemüht, unsere Wünsche umzusetzen. Nun können es die Kinder kaum erwarten, endlich ihre neuen Räume zu beziehen und mit den neuen Geräten zu spielen.“

Elke Lintow behielt beim Verstauen der Spielzeuge den Überblick. Quelle: Uwe Klemens

120 Mädchen und Jungen vom Krippen- bis zum Vorschulalter werden in der Kita „Spiel mit“ nach der Wiedereröffnung betreut. 14 pädagogische Mitarbeiter nehmen die Kinder an die Hand. Hinzu kommt ein festangestellter Hausmeister, der auch für die neue, auf dem Dach installierte Solaranlage zuständig ist. Die Essensversorgung und die Reinigung der Kita sind an Fremdfirmen vergeben worden.

Hartmut Gerick und Torsten Schmidt beim Aufbau der Podeste. Quelle: Uwe Klemens

Froh sind die Kita-Mitarbeiter über das Entgegenkommen der Eltern, die ihre Kinder an den vergangenen beiden Tagen zu Hause hatten und so den Erzieherinnen während des Umzuges den Rücken frei hielten. „Dass uns die Eltern beim Einräumen direkt unterstützen, haben wir diesmal nicht gewollt“, sagt die Kita-Leiterin. „Die vielen Helfer zu koordinieren wäre schwieriger geworden, als wenn

Die Kinderbetten werden hergerichtet. Quelle: Uwe Klemens

wir uns Stück für Stück selber durch das ,Chaos’ arbeiten“.

So schlimm wie befürchtet wurde es am Donnerstag und Freitag dank generalstabsmäßiger Vorbereitung dann doch nicht. Jutta Tukai, Sachgebietsleiterin Bildung, Kita und Sport, erwies sich als geschickter Dirigent von Kisten, Kästen, Schränken, Betten, Handwerkern und Mitarbeitern. Klärungsbedarf gab es nur im Detail. In welchen Schrank genau kommen die Tassen für die Frühstücksrunde? Wirkt der bunte Spielteppich im kleinen oder großen Gruppenraum besser?

Auch der Außenbereich wartet mit einigen Neuerungen auf. Neben einem neuen Klettergerüst und einem Rollerparcours gibt es ein Trampolin. „Ein Traum für jedes Kind und für jede Kita“, sagt Tukai. Auch ein paar neue Wipptiere warten im Sandkasten auf ihren Einsatz. Beim Abschiedsfest für die Schulanfänger des vergangenen Jahres hatten die Eltern dafür zusammengelegt. Die vor einigen Jahren aus dem Schlosspark gestohlene und später wiedergefundene Bronzeskulptur, die zwei mit einer Schildkröte spielende Kinder zeigt, ziert nun den Eingangsbereich.

„Schön, dass ich das noch miterleben kann“, freut sich Elke Lintow, die seit 25 Jahren in der Kita als Erzieherin arbeitet und die Ameisen-Gruppe leitet. „Wir alle freuen uns auf die leuchtenden Kinderaugen am Montagmorgen“, das versichert auch die Kita-Leiterin Andrea Mehler-Hannemann.

Von Uwe Klemens

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