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Ministerium: Polizeirevier Zossen bleibt

Sicherheit Ministerium: Polizeirevier Zossen bleibt

Das Polizeirevier in Zossen bleibt erhalten, das hat das Innenministerium jetzt deutlich gemacht. Allerdings ziehen die Streifenpolizisten und die Kripo im Sommer in die neue Wache in Ludwigsfelde um. Nur die Revierpolizisten selbst bleiben in Zossen.

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In Zossen wird es weiter ein Polizeirevier geben.

Quelle: Hasselmann

Zossen. Das Polizeirevier in Zossen bleibt erhalten, das erklärt das Innenministerium in Reaktion auf die Schließungsbefürchtungen in der Stadt. Die Revierpolizisten würden auch in Zukunft in Zossen arbeiten. „Das Polizeipräsidium prüft zurzeit die organisatorischen Voraussetzungen für eine Rund-um-die-Uhr-Besetzung des Reviers. Im Ergebnis wird feststehen, wie viele Polizisten künftig in Zossen tätig sein werden“, so die stellvertretende Ministeriumssprecherin Susann Fischer.

Eventuell zieht Revier innerhalb der Stadt Zossen um

Anschließend werde der Raumbedarf ermittelt und geprüft, ob die Polizeiwache weitergenutzt werde oder das Revier aus Kostengründen in ein anderes Gebäude in Zossen umzieht. „Den Einwohnern im Einzugsbereich des Reviers werden also auch künftig Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung stehen.“ Die Zossener Bürgermeisterin Michaela Schreiber (Plan B) hatte eine Schließung des Reviers befürchtet und die Landesregierung dafür scharf kritisiert (die MAZ berichtete).

Wach- und Wechseldienst künftig in Ludwigsfelde

Allerdings erklärte das Ministerium auch, dass der Wach- und Wechseldienst, also die Streifenpolizisten, seine Schreibtische künftig tatsächlich nicht mehr in Zossen, sondern in Ludwigsfelde haben wird. Dort bereiten sie aber nur ihre Streifenfahrten nach. Mit nach Ludwigsfelde ziehen wird auch die Kriminalpolizei. Der Umzug erfolgt, sobald die neue Wache fertig ist, voraussichtlich im Juli.

Ministerium: Kein Einfluss auf Steifentätigkeit

Auf die Streifentätigkeit habe der Umzug keinen Einfluss, so das Ministerium. Die Streifenwagen werden von der Leistelle mit GPS-Hilfe geführt, die so immer den nächsten Wagen zu einem Ereignis schicken kann. Daher ändere sich auch die Situation für das Amtsgericht in Zossen nicht. Zudem verfüge das Gericht über eigene Justizwachtmeister. Die Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Wünsdorf sei in die Streifenpläne eingearbeitet und das Polizeipräsidium halte für Einsätze in Gemeinschaftsunterkünften rund um die Uhr Interventionskräfte der Bereitschaftspolizei vor.

CDU-Abgeordnete kritisieren Vorhaben

Unterdessen kritisieren die CDU-Landtagsabgeordneten Björn Lakenmacher, Sven Petke und Danny Eichelbaum das Vorhaben. Es dürfe keinen Personalabbau in Zossen geben, fordern sie.

Von Carsten Schäfer

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