Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Teltow-Fläming Ministerium: Polizeirevier Zossen bleibt
Lokales Teltow-Fläming Ministerium: Polizeirevier Zossen bleibt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
04:28 07.05.2016
In Zossen wird es weiter ein Polizeirevier geben. Quelle: Hasselmann
Anzeige
Zossen

Das Polizeirevier in Zossen bleibt erhalten, das erklärt das Innenministerium in Reaktion auf die Schließungsbefürchtungen in der Stadt. Die Revierpolizisten würden auch in Zukunft in Zossen arbeiten. „Das Polizeipräsidium prüft zurzeit die organisatorischen Voraussetzungen für eine Rund-um-die-Uhr-Besetzung des Reviers. Im Ergebnis wird feststehen, wie viele Polizisten künftig in Zossen tätig sein werden“, so die stellvertretende Ministeriumssprecherin Susann Fischer.

Eventuell zieht Revier innerhalb der Stadt Zossen um

Anschließend werde der Raumbedarf ermittelt und geprüft, ob die Polizeiwache weitergenutzt werde oder das Revier aus Kostengründen in ein anderes Gebäude in Zossen umzieht. „Den Einwohnern im Einzugsbereich des Reviers werden also auch künftig Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung stehen.“ Die Zossener Bürgermeisterin Michaela Schreiber (Plan B) hatte eine Schließung des Reviers befürchtet und die Landesregierung dafür scharf kritisiert (die MAZ berichtete).

Wach- und Wechseldienst künftig in Ludwigsfelde

Allerdings erklärte das Ministerium auch, dass der Wach- und Wechseldienst, also die Streifenpolizisten, seine Schreibtische künftig tatsächlich nicht mehr in Zossen, sondern in Ludwigsfelde haben wird. Dort bereiten sie aber nur ihre Streifenfahrten nach. Mit nach Ludwigsfelde ziehen wird auch die Kriminalpolizei. Der Umzug erfolgt, sobald die neue Wache fertig ist, voraussichtlich im Juli.

Ministerium: Kein Einfluss auf Steifentätigkeit

Auf die Streifentätigkeit habe der Umzug keinen Einfluss, so das Ministerium. Die Streifenwagen werden von der Leistelle mit GPS-Hilfe geführt, die so immer den nächsten Wagen zu einem Ereignis schicken kann. Daher ändere sich auch die Situation für das Amtsgericht in Zossen nicht. Zudem verfüge das Gericht über eigene Justizwachtmeister. Die Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Wünsdorf sei in die Streifenpläne eingearbeitet und das Polizeipräsidium halte für Einsätze in Gemeinschaftsunterkünften rund um die Uhr Interventionskräfte der Bereitschaftspolizei vor.

CDU-Abgeordnete kritisieren Vorhaben

Unterdessen kritisieren die CDU-Landtagsabgeordneten Björn Lakenmacher, Sven Petke und Danny Eichelbaum das Vorhaben. Es dürfe keinen Personalabbau in Zossen geben, fordern sie.

Von Carsten Schäfer

Teltow-Fläming Betriebserlaubnis läuft ab - Wildpark Johannismühle gefährdet

Die Zukunft des Wildparks Johannismühle bei Baruth (Teltow-Fläming) ist gefährdet. Dort leben Wolf, Bär und andere wilde Tiere. Die Forstbehörde weigert sich, die Betriebsgenehmigung des Parks zu verlängern. Sie will, dass es für das Parkgelände eine Nutzungsänderung gibt – doch das ist teuer. Jetzt sollen Politiker helfen.

06.05.2016
Polizei Teltow-Fläming: Polizeibericht vom 7. Mai - Feuer, Einbruch, Kollisionen

Die Polizei im Landkreis Teltow-Fläming hatte an Himmelfahrt und bis zum Freitagmorgen eine Menge zu tun. In Blankenfelde rammte ein Auto ein Motorrad. In Baruth brannte ein Waldstück. In Welsickendorf stieß ein Pkw mit einem Wildschwein zusammen. In Zossen wurde ein Radfahrer mit 1,87 Promille gestoppt. Zum Glück gab es keine Schwerverletzten.

06.05.2016

Immer weniger Menschen entscheiden sich für eine Ausbildung als Fachkraft für Bäderbetriebe – doch für Mandy Jasker ist es ein Traumberuf. Über Umwege kam sie zum Wildorado und könnte nun glücklicher nicht sein. Gründe für den Fachkräftemangel gibt es viele, weiß Klaus-Dieter Kurrat, Geschäftsführer des Wildauer Bads.

07.05.2016
Anzeige