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Teltow-Fläming Ministerpräsident beim Kartoffelpuffer-Wettbacken
Lokales Teltow-Fläming Ministerpräsident beim Kartoffelpuffer-Wettbacken
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05:10 27.06.2016
Beim Kartoffelpufferbacken: Edeka-Markt-Inhaberin Carmen Specht, Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD), Gastwirt Karsten Ulrich.   Quelle: Ott
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Löwenbruch

Am Freitagabend versammelte sich im Gasthof „Zum Löwen“ eine illustre Gesellschaft. Im Innenhof, unter schattigen Zelten, saßen Landtagsabgeordnete, Lokalpolitiker, Feuerwehrmänner, Geschäftsleute und Bürger von nebenan. Sie alle waren gekommen, um beim Sommerfest den Förderverein der Ludwigsfelder Feuerwehr zu unterstützen – und um einen prominenten Gast zu sehen: Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD).

Zweiter Hundetransportanhänger soll beschafft werden

Hintergrund ist eine Spendenaktion. „Wir benötigen einen zweiten Transporter für unsere Rettungshunde“, sagte Andreas Looff, Zugführer des 6. Löschzuges, das ist die Rettungshundestaffel. „Acht Teams sind bereits ausgebildet. Sie waren 16-mal im Einsatz. Zwölf weitere Teams befinden sich in Ausbildung. In einen Hundetransporter passen aber nur sechs Hunde. Der zweite Anhänger ist also dringend nötig.“ Und der Förderverein hatte sich für das Sommerfest etwas Besonderes ausgedacht. Dietmar Woidke kam nicht nur, um einen Scheck von 9900 Euro zu überreichen, sondern auch, um sich an einem nicht alltäglichen Spaß zu beteiligen - einem KartoffelpufferWettbacken um den leckersten Reibekuchen.

Über einen Hundetransporter verfügt die Ludwigsfelder Feuerwehr bereits, nun soll ein zweiter her. Quelle: Ott

„Diese Idee kam uns, weil Woidke seine Frau einst beim Kartoffelpufferbacken kennengelernt hat“, verriet Carla Karstädt, die Vorsitzende des Fördervereins. Sie trat im Wettkampfteam mit dem Landtagsabgeordneten Danny Eichelbaum (CDU) und Stadtjugendwart Alexander Pohl gegen Dietmar Woidke, Carmen Specht vom Ludwigsfelder Edeka-Markt und Feuerwehrmann Andreas Looff an.

Woidke nutzt Rezept seiner Großmutter

Dietmar Woidke nutzte ein Kartoffelpufferrezept frei nach seiner Großmutter. Aber wegen der neueren ernährungswissenschaftlichen Erkenntnisse verzichtete er beim Braten auf das deftige Schweineschmalz. Großmutter Woidkes Puffer wurden mit Schmand serviert, die vom Team um Carla Karstädt mit Zucker und Apfelmus. Deren Pufferteig entstammte einem geheimen Rezept des Gastwirtes Karsten Ulrich vom „Löwen“ . In der Jury waren MAZ-Redakteurin Jutta Abromeit und Rechtsanwalt Björn Buksch. Ihnen blieb bei ihrer Bewertung die Qual der Wahl. Die Teams versuchten neben der Geschmacksvariante auch gestalterisch zu punkten. Insgesamt wurden vier Kilo Teig verbraten, so dass auch das Publikum sich eine Meinung bilden konnte. Der Puffer vom Team Woidke schmecke ihm besser, er sei irgendwie im Innern kartoffeliger, meinte der Landtagsabgeordnete Helmut Barthel (SPD). Andere Verkoster lobten den krossen hauchdünnen Puffer vom Team Karstädt – und auch die Jury einigte sich am Ende auf einen Gleichstand.

Letztendlich gewann damit das „Wir“, wie Dietmar Woidke es ausdrückte: „Die freiwilligen Feuerwehren sind unverzichtbarer, wertvoller Bestandteil der Kommunen. Es ist Aufgabe der Landesregierung, dieses ganz besondere Ehrenamt zu unterstützen.“

Von Gudrun Ott

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