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Teltow-Fläming Mit Feuer und Flamme ins neue Jahr
Lokales Teltow-Fläming Mit Feuer und Flamme ins neue Jahr
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15:05 11.01.2019
Neujahrsempfang der Stadt Trebbin in Thyrow Quelle: Margrit Hahn
Thyrow

Ritter mit Schwert, Schild und Flamme sorgten am Donnerstagabend für einen feurigen Auftakt. In der Thyrower Kulturscheune begrüßten dann Trebbins Bürgermeister Thomas Berger und die stellvertretende Vorsitzende des Kreistages Gertrud Klatt die 150 Gäste zum Neujahrsempfang der Stadt Trebbin.

Die Kulturscheune Thyrow war Austragungsort des Neujahrsempfangs der Stadt Trebbin am Donnerstagabend. 150 Gäste waren der Einladung des Bürgermeisters gefolgt.

In seiner Begrüßungsrede würdigte Thomas Berger die sportliche Erfolge der Trebbiner. Der Fußballverein schrieb 2018 Erfolgsgeschichte, die durch den Aufstieg der ersten Männermannschaft in die Landesklasse 2017 eingeleitet wurde, im vergangenen Jahr mit dem Pokalsieg und einem knappen zweiten Platz in der neuen Liga fortgesetzt wurde und diese derzeit anführt. Die Handballer des SC Trebbin schafften den Aufstieg in die Brandenburgliga. Erfolgreich sind auch die Leichtathleten, die zum 31. Mal die Trebbiner Hallenmeisterschaften ausrichten. Belohnt wurde das Engagement der Clauertstädter zu Beginn 2018 mit dem dritter Platz „sportlichste Stadt in Brandenburg“.

Klimafreundliche Stadt

Aber nicht nur der Sport sorgte für Auszeichnungen. Auch der von der Stadt konzipierte Kranich-Express, der ab April 2019 seine Fahrt aufnimmt, sicherte den dritten Platz des Deutschen Tourismuspreises. „Der Kranich Express wird zeigen, dass man im Örtlichen Nahverkehr elektrisch und klimaneutral unterwegs sein kann“, sagte Berger. Die Schüler der Oberschule belegten beim EMB-Klimaschutzwettbewerb der Schulen im Land Brandenburg den ersten Platz mit ihrem Beitrag einer klimafreundlichen Kita. Das Unternehmen von Guido Keiper erhielt den Wirtschaftspreis des Landkreises Teltow-Fläming. Zudem ist die Trebbin seit 2018 Musterstadt der Elektromobilität in Brandenburg.

Neubau Feuerwache

Thema Nummer Eins war 2018 der Neubau des Feuerwehrgerätehauses. Nach ersten Schätzungen sind dafür vier Millionen Euro notwendig. Mitten in den Vorbereitungen teilte das Land mit, dass dafür weniger Fördermittel zur Verfügung gestellt werden. Trotz angespannten finanzieller Situation wurde nach Lösungen gesucht, um das Projekt zu retten. Zum Jahresende stand die Finanzierung und der Bauantrag konnte eingereicht werden. Die nächste Herausforderung ist der neue Entwurf des Kitabedarfsplanes des Landkreises. Dieser besagt, dass die Stadt bis 2021 insgesamt 120 zusätzliche Kita-Plätze schaffen muss.

Kosten in Millionenhöhe

Für 60 sorgt die Johannische Kirche, für die anderen 60 muss sich die Kommune etwas einfallen lassen. Ein Neubau würde zwei Millionen kosten. Inzwischen wurden alle denkbaren Varianten geprüft und Berger wird das Ergebnis am 21. Januar bei einer gemeinsamen Aussschussitzng vorlegen. „Es gibt eine Lösung, die nicht nur mit den uns zur Verfügung stehenden Fördermittel realisierbar ist, sondern auch weitere Kapazitätsprobleme unserer Schule in den kommenden Jahren lösen könnte“, so Berger.

Keine Ehrenamtler auf der Bühne

In diesem Jahr verzichtete Berger darauf Ehrenamtler auf die Bühne zu holen und nannte stattdessen ehrenamtlicher Helfer , die sich seit langem engagieren. Der Bürgermeister will eine Koordinationsstelle für das Ehrenamt schaffen, wo interessierte Helfer und mögliche Einsatzgebiete gesammelt und zusammengefügt werden und Initiativen entwickelt werden sollen, das Ehrenamt weiter zu fördern.

Von Margrit Hahn

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