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Teltow-Fläming Mit Höhen und Tiefen
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00:30 21.05.2018
Das diamantene Paar Ursula und Werner Rindt gab sich vor 60 Jahren in Trebbin das Jawort. Quelle: Margrit Hahn
Trebbin

Ursula und Werner Rindt sind seit 60 Jahren verheiratet. Geheiratet hatten sie am 17. Mai 1958 in Trebbin. Erst standesamtlich, dann folgte die kirchliche Trauung. „Mein Schwiegervater hat in West-Berlin gewohnt, der hat alles für die Feier besorgt“, sagt Ursula Werner. Sie trug damals ein weißes Kleid, das eine Schneiderin genäht hatte, und einen Schleier. Der Bräutigam schritt im dunklen Anzug vor den Altar. „So war es ja damals üblich“, fügt Werner Rindt hinzu.

Bräutigam ist Fußballfan

Einen Tag vor der Hochzeit war Polterabend. Ursula Rindt erinnert sich noch gut daran, das damals alle Fußballfreunde ihres Mannes kamen. Er war Stürmer in der Mannschaft und interessiert sich auch heute noch für die Trebbiner Fußballer. Der 85-Jährige ist gelernter Tischler und war zuletzt im E-Werk tätig. Ursula Rindt leitete das Kaufhaus in Trebbin und bedauert, dass es nicht als solches erhalten geblieben ist.

Alle Telefonnummern im Kopf

Wenn Werner Rindt im Telefonbuch nach einer Telefonnummer sucht, ist seine Frau schneller. Sie hat alle Nummern im Kopf abgespeichert. Auf die Frage, wer denn im Hause die Hosen anhat, antwortet der Gatte schmunzelnd, aber bestimmt: „Meine Frau“. Das Ehepaar hat zwei Söhne, drei Enkel und drei Urenkel.

Mit der ganzen Familie und mit Freunden wollten sie gestern ihre diamantene Hochzeit feiern. Alles war bestens vorbereitet, doch dann ging es Ursula Rindt plötzlich so schlecht, dass alles abgesagt werden musste. Und die Hochzeitsreise an die Mosel musste verschoben werden. Stattdessen steht eine Reha für Ursula Rindt an. Aber das Ehepaar ist optimistisch, dass es bald wieder bergauf geht.

Von Margrit Hahn

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